Thomas GrumserIn knapp 10 Tagen starten die Amateure des FC Wacker Innsbruck mit einem Auswärtsspiel in Neumarkt in die Frühjahrssaison. Höchste Zeit also mit Trainer Tommy Grumser einen kleinen Blick auf die bisherige Saison, die Vorbereitung und Aussicht auf die kommenden Aufgaben zu werfen.

Nach 17 Partien im Herbst steht man auf Platz 12 (von 16) der Tabelle. Das Fazit der Herbstsaison?

Wir haben einerseits aus den vielen Chancen einfach zu wenige Tore geschossen. Anderseits haben wir auch immer wieder Fehler im Spiel gegen den Ball gehabt und stehen daher auf Platz zwölf der Tabelle. Der dritte Grund ist auch zu einem gewissen Teil die recht junge Mannschaft.

Du hast gesagt, dass zu wenige Tore geschossen wurden. Wie kann man dies im Training verbessern?

Indem wir ganz einfach in jedem Training immer wieder Abschlüsse trainieren und uns durch diese Initiation der Spielsituation das nötige Selbstvertrauen holen und dann im Spiel die Chancen nützen.

Lassen wir den Herbst hinter uns. Wann begann die Frühjahrsvorbereitung und wie sah diese aus?

Begonnen wurde am 20. Jänner mit dem sportmedizinischen Test und dann ging es ab 24. Jänner mit den insgesamt neun Testspielen los. Darunter der FC Liefering, Kufstein, Wattens, Zirl, Imst, SVI und die U18 Mannschaft der Akademie.

Wie kann der doch deutliche Sieg gegen den FC Liefering interpretiert werden?

Er ist kein Grund zum „narrisch" werden. (schmunzelt). Er ist vielmehr eine Bestätigung, dass das Training sehr gut funktioniert hat. Das Spiel war recht schnell und intensiv, die Mannschaft hat sehr gut gegen den Ball gearbeitet. Dadurch, dass man die Spielweise des FC Liefering kennt, vermehrt durch das Zentrum, haben wir dieses sehr gute zugestellt. Mit Alexander Gründler haben wir natürlich auch einen sehr guten Spieler im Aufgebot gehabt, der nicht umsonst im Herbst 2013 zwölf Tore in der Regionalliga West geschossen hat und sich in die Kampfmannschaft spielen konnte. Hätte man Alexander Gründler für die Regionalliga, dann würde man durchaus in den Top drei mitspielen. Dennoch ist es so, dass nun die neuen Spieler „heranwachsen" müssen und damit beschäftigen wir uns.

Welche Spieler konnten neu begrüßt werden und gibt es auch Abgänge?

Von der zweiten Mannschaft der WSG Wattens kommen Tobias Auckenthaler und Matej Ivic, beide neunzehn Jahre alt. Aus der Akademie wechselten Stephan Dimitrov und Okan Yilmaz, beide achtzehn Jahre alt. Florian Galovic ging zur zweiten Mannschaft der WSG Wattens, Christoph Ivanusch wurde an den FC Zirl ausgeliehen. Und, zu guter Letzt, schaffte Lukas Hupfauf den Sprung in den Profi-Kader.

Wie wirkt sich die Abwesenheit von immerhin fünf Spielern (Anm.: Tekir, Pirkl, Hupfauf , Opuhac und Krismer) auf das tägliche Training aus?

Wir versuchen natürlich unseren Weg weiterzugehen. Natürlich ist es auch schwierig, da man vor allem im gruppentaktischen Bereich weniger Impulse setzen kann, wenn einige Spieler fehlen.

Wie schauen die Ziele für das Frühjahr aus?

Natürlich ist es das Ziel die Liga zu halten und sich vom bisherigen Tabellenplatz abzusetzen. Wichtig wird sein, dass wir die Chancen einfach besser nützen und unser Spiel vom Herbst auch belohnen. Vor allem wichtig wäre es, um dann jüngeren Spielern Spielpraxis geben zu können. Unser mittelfristiges Ziel besteht auch darin, den Kader über ein, zwei Jahre zu halten, um dann noch besser die Mannschaft entwickeln zu können.

 

 

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Alexander Riedling Alexander Riedling

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