b_350_1200_16777215_00_images_201112_sdr19.jpgDie letzte Meisterschaftsrunde im Jahr 2011 ist gespielt. Der FC Wacker Innsbruck verabschiedete sich mit drei Punkten in die verdiente Winterpause. Nach 60 torlosen Minuten spielte Trainer Walter Kogler seine Joker aus. Bei einem Doppeltausch brachte er Marcel Schreter und Julius Perstaller ins Spiel. Es dauerte keine sechs Minuten, bis Julius Perstaller zustach. Nach dem Führungstreffer drückten die Kapfenberg-Spieler auf den Ausgleich, doch Schlussmann Safar war stets zur Stelle und hielt die Null in der Obersteiermark.

Ein Tor wie im Training

Nur fünf Ballkontakte brauchte Julius „Perstl“ Perstaller, bis er den Ball im Gehäuse der Kapfenberger versenkte. Nach einem weiten Einwurf von Kapitän Tomas Abraham verlängerte Dario Dakovic die Kugel zu Perstaller. Dieser nahm den Ball mit der Brust an und schoss per Drehschuss volley ins linke Kreuzeck. Dabei ließ der Stürmer dem Kapfenberger Schlussmann Wolf keine Chance. Bereits beim ersten Auswärtsspiel der Innsbrucker in Kapfenberg, es war die erste Runde 2011/12, trug sich der 22-Jährige in die Torschützenliste ein.

Vom BNZ in die Bundesliga

Seine Karriere begann Julius bei Flaurling/Polling, ehe er zum BNZ Tirol kam. Unsere Nummer 22 spielte im Anschluss ein halbes Jahr für die WSG Wattens, ehe der FC Wacker Innsbruck Perstaller unter Vertrag nahm. Von den Innsbruckern wechselte er leihweise wieder nach Wattens und zum SV Hall. Nach seiner Rückkehr 2008 avancierte Julius Perstaller zu einer wichtigen Stütze für Schwarz-Grün. Dies beweisen die Ehrungen zum „Young Star des Monats“ im Juli 2008 und November 2009. In der Aufstiegssaison wurde der Stürmer zum „Young Star der Saison 09/10“ gewählt. In der heurigen Spielzeit konnte sich Julius bisher dreimal als Torschütze feiern lassen, einmal fungierte er als Vorbereiter. Perstaller stürmte auch für Rot-Weiß-Rot. Er durchlief sämtliche Nachwuchsnationalteams, für das U- 21-Team erzielte der Stürmer in acht Spielen ein Tor.

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