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Dass „Pflichtsiege“ alles andere als leicht einzufahren sind wissen wohl alle, die sich mit Fußball etwas näher beschäftigen. So war es auch wenig verwunderlich, dass der schon als fixer Absteiger abqualifizierte SV Kapfenberg am vergangenen Samstag einen Gegner abgab, der, um es mit Niki Lauda zu sagen, „nichts zu verschenken“ hatte. In so manchen Drangperioden der verzweifelt um den Klassenerhalt kämpfenden Auswärtsmannschaft konnte man sich beim 2:0-Heimsieg zum Glück wieder auf einen sicheren Rückhalt im Tor des FC Wacker Innsbruck verlassen. Die Rede ist vom Spieler der 28. Runde, Szabolcs Sáfár.

In der Ruhe liegt die Kraft

Vor allem in Halbzeit eins bewahrte er seine Mannschaft mehrmals vor einem Rückstand. Speziell nach dem vergebenen Elfmeter durch Marcel Schreter strahlte der Austro-Ungar die benötigte Sicherheit aus und hielt seinen Kasten rein. Eine Chance von Felfernig aus kurzer Distanz machte er im eins gegen eins zunichte, einen Kopfball von Vulin hielt er souverän. Seine größte und wichtigste Tat dann knapp vor dem Führungstreffer von Wacker Innsbruck: In der 39. Minute war der 37-Jährige bei einer großen Chance des Kapfenbergers Elsnegg auf dem Posten und klärte gekonnt. Sein Stellungsspiel war wie gewohnt vorbildlich. Bei gegnerischen Flanken strahlte er die Sicherheit aus, die eine Abwehr braucht.

Halbes Dutzend vollgemacht

Bereits zum sechsten Mal in dieser Saison wurde der Routinier zum Spieler der Runde gewählt. Kein Wunder also, dass man sich die Dienste der Nummer eins vor Kurzem für ein weiteres Jahr gesichert hat. Wenn es ihm gelingt, seine Form auch über die Saison hinaus zu konservieren, muss man sich auf der Torhüterposition auch im kommenden Jahr wohl keine Sorgen machen. Szabolcs stand für schwarz-grün in bisher 25 Bundesligaspielen auf dem Platz, bereits zum zehnten Mal blieb er dabei ohne Gegentor. In der bisherigen Frühjahrsaison musste er erst drei Mal den Ball aus dem Netz holen.

  • Spieler der Runde 28:
  • 1. Platz:Szabolcs Sáfár
  • 2. Platz: Christopher Wernitznig
  • 3. Platz: Miran Burgic


 

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Hannes Zwicknagl Hannes Zwicknagl

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