b_350_1200_16777215_00_images_201213_sdr_sdr2.jpgOhne Punkte steht man nach zwei Begegnungen in der Jubiläumssaison 2012/2013 bisher da. Während es im Auswärtsspiel gegen Rapid (0:4) nicht viel zu holen gab, brachte man sich im Heimspiel gegen Admira Wacker (1:2) durch individuelle Fehler um zumindest einen Punkt. Auch im Offensivspiel war noch nicht alles so, wie man es sich als geneigter Wacker-Fan vorstellt. Ein Aktivposten nach vorne war diesmal der rechte Verteidiger von Schwarz-Grün, der Spieler der zweiten Runde, Thomas Bergmann.

Flexibel einsetzbar

Der gelernte Mittelfeldspieler, der wie gewohnt als rechter Verteidiger ins Spiel ging, hatte mit Patrik Jezek, der trotz seiner 35 Jahren immer noch pfeilschnell ist, einen sehr schweren Stand. Einige Male zog er dabei den Kürzeren, mit viel Einsatz gelang es ihm allerdings auch des Öfteren, den flinken Tschechen zu stoppen. Von seinen insgesamt 15 Zweikämpfen entschied er immerhin neun für sich. 63,4 % seiner Pässe fanden ihren schwarz-grünen Abnehmer. Die Nummer 14 versuchte sich immer wieder in den gegnerischen Gefahrenbereich einzuschalten, am torgefährlichsten dabei in Minute 63: Aus gut 30 Meter fasste sich der Wiener ein Herz, der Ball streifte leider nur die Querlatte. Aufgrund seiner flexiblen Einsatzmöglichkeit (Abwehr, Mittelfeld) und seiner Beidbeinigkeit könnte er im heurigen Kader-Mosaik von Trainer Walter Kogler noch eine wichtige Rolle spielen.

Ein echter Wiener geht auch in Innsbruck nicht unter

Der 22-Jährige kann schon auf einige Karrierestationen zurückblicken. Seine ersten Fußballschuhe schnürte er für die Jugend des FC Stadlau, von dort wechselte er zur Jugend des FK Austria Wien (2001/2002). In der Saison 2004/2005 kehrte er wieder zu seinem Stammverein FC Stadlau zurück. Seinen zweiten Versuch, sich bei einem Wiener Großverein zu etablieren, unternahm der Spieler aus der Bundeshauptstadt 2008/2009 und heuerte bei Rapid Wien II an. Den Sprung in den Kader der Bundesliga-Mannschaft schaffte er 2010/2011, wo er im Jänner 2011 an den Tiroler Traditionsverein Wacker Innsbruck verliehen wurde. Nach dem Auslaufen seines Leihvertrages wurde er für die neue Saison von Rapid gekauft.

Thomas stand bei den ersten beiden Saisonspielen jeweils 90 Minuten am Feld, beim Cup-Aufstieg gegen Gratkorn war er die gesamten 120 Minuten im Spiel und verwandelte einen Penalty im Elfmeterschießen für die Innsbrucker. Insgesamt war er bereits 31 Spiele für Schwarz-Grün im Einsatz und bereitete dabei sechs Treffer vor.

  • Spieler der Runde 2:
  • 1. Platz:Thomas Bergmann
  • 2. Platz: Marcel Schreter
  • 3. Platz: Simon Piesinger

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Hannes Zwicknagl Hannes Zwicknagl

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