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Für die Klasse von Wacker Innsbruck standen in dieser Woche zwei wichtige Dinge auf dem Programm. Es galt die letzten Vorstellungen im Tivoli aufzuarbeiten und zweitens die Konzentration auf das heutige Spiel gegen Kapfenberg zu legen. Heute sollte endlich die ersten drei Punkte in dieser Saison am Tivoli eingefahren werden. Ob dies der Klasse gelang und nicht alle schlechten Dinge Drei sind, verrät Ihnen Professor Wacker.

Szabolcs Safar 1-

Der Torhüter der schwarz-grünen Klasse zeigte in den wenigen Aktionen der Gäste seine Klasse. In der zweiten Hälfte hielt er zunächst durch eine Glanzparade die Null fest. Doch knapp 20 Minuten vor Schluss musste Safar einen Freistoß passieren lassen.

Alexander Hauser 2

Hauser spielte sehr unauffällig. Der linke Verteidiger erfüllte seine Defensivaufgaben trocken und sorgte nach vorne für Druck durch seine Flanken.

Inaki Bea 1-

Der Spanier wirkte präsenter als in den letzten Spielen. Der Innenverteidiger hatte seine Gegenspieler im Griff und ging aus seinen Zweikämpfen als Sieger hervor. Der Abwehrchef der Klasse versuchte mit weiten, hohen Bällen auf Klassenkamerad Burgic die Angriffe einzuleiten.

Martin Svejnoha 2

Der Innenverteidiger erwischte einen mittelmäßigen Tag. Bei manchen Zweikämpfen hatte der Tscheche das Nachsehen. Was nicht täuschen soll, denn meistens hatte Svejnoha alles im Griff und machte seinem Gegenspieler das Leben schwer. Für seine Verhältnisse oft tauchte der Verteidiger über der Mittellinie auf und schlug weite Bälle auf die Vordermänner der Klasse.

Georg Harding 1

Der rechte Außenverteidiger zeigte einen souveränen Auftritt. Harding suchte mehrmals den Weg nach vorne und gab zahlreiche Falken in den Falkenstrafraum. Auch beim Tor in der ersten Hälfte hatte der Steirer seine Beine mit im Spiel. Hinten machte Harding die rechte Seite in Zusammenarbeit mit Schütz dicht.

Tomas Abraham 2

Der Klassensprecher zeigte sich heute wieder ein gewohntes Bild. Abraham tauchte links und rechts auf, ordnete das Spiel nach vorne und suchte die Zweikämpfe hinten. Einziges Manko heute waren seine letzten Pässe, die wie nach dem Seitenwechsel nicht zu den Mitschülern kamen. Seine Einwürfe sind gefährlich wie eine Flanke und der Tscheche spielte diesen Trumpf nach Möglichkeit aus.

Daniel Schütz 1

Der rechte Mittelfeldspieler war wohl der auffälligste Spieler in der ersten Halbzeit. Unermüdlich sprintete Schütz die rechte Seite auf und ab. Die Nummer 26 hatte viele Ballkontakte und wirbelte an den Gegenspielern vorbei. Dabei besann sich der Steirer auch auf seine Defensivaufgaben und half Harding hinten aus. Nach dem Pausentee konnte Schütz nahtlos an seine Leistung anschließen. Ging für Löffler vom Platz.

Carlos Merino 1

Der Spielmacher der Klasse zeigte sich heute vor allem als Vollstrecker. Bei vielen Gelegenheiten versuchte der Spanier sein Glück aus der Distanz, allerdings blieb Kapfenberggoalie dabei stets der Sieger. Dies änderte sich zu Beginn der zweiten Hälfte, als der Spanier das zweite Tor erzielte. Seine Standardsituationen waren mit mäßigem Erfolg ausgeführt. Beim Tor machte Merino bei seiner Flanke alles richtig und bediente Wernitznig nach Maß. Ging nach 68 Minuten vom Platz.

Marcel Schreter 1

Schreter feierte seine Comeback in der Startelf. Er nahm seine Arbeit auf der linken Seite auf, wechselte aber nach der Auswechslung von Perstaller in die Mitte. Das Geburtstagskind von dieser Woche, Schreter wurde 30 Jahre alt, kämpfte, rackerte, schlug Flanken und suchte Zweikämpfe. Einziges Manko war eventuell der indirekte Freistoß vor der Pause, wo er genau in die Menschentraube schoss. Seine Standardsituationen führten stets zu Großalarm im Gästestrafraum.  

Julius Perstaller 2

Perstaller begann heute wieder im Sturm. Dort ergänzte er sich gut mit Klassenkollegen Burgic. Der Stürmer sorgte für Wirbel in der Hintermannschaft von Kapfenberg. Die Nummer 22 arbeitete als Vorbereiter für seine Mitschüler und suchte selbst den Abschluss. Nach einer halben Stunde musste Perstaller nach einem Eckball verletzungsbedingt ausgetauscht werden.

Miran Burgic 2

Der Slowene arbeitete viel, war permanent unterwegs. Burgic verteilte die Bälle gut zu seinen Klassenkameraden. Beim Tor war der Stürmer auch beteiligt, als er am eigenen Strafraum den Ball gewann und den Gegenstoß einleitete. Seine Chancen konnte die Sturmspitze allerdings auch heute nicht in Zählbares umwandeln.

Christopher Wernitznig 1

Wurde in der 32 Minute für den verletzten Julius Perstaller eingewechselt. Zunächst tauchte der Kärntner unter, aber in der 41. Minute stand er goldrichtig und besiegelte per Kopf die Halbzeitführung. In Halbzeit Zwei machte der Mittelfeldspieler vor allem durch seine gefährlichen Eckbälle aus sich aufmerksam, einer davon führte auch zum zwischenzeitlichen 2:0. Seinem Auftritt die Krönung setzte Wernitznig mit seinem zweiten Tor knapp eine Viertelstunde vor Schluss auf.

Peter Hackmair

Wurde in Minute 68 für Merino ins Spiel gebracht. Der Mittelfeldspieler spielte unauffällig.

Thomas Löffler zu kurz eingesetzt

Wurde in der 77. Minute für Schütz eingewechselt. 

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