Zumindest über das Ergebnis konnte sich der Professor heute freuen

Wenn man gegen den FC Barcelona auswärts antritt, sind sieben Mann in der Defensive sicher nicht das falscheste Konzept. Zuhause gegen den SC Wiener Neustadt aber zumindest zu hinterfragen.  Denn so trat die Schüler von Klassenvorstand Kogler heute auf. Ob dieses Konzept gegen den Vorletzten Wirkung zeigte, darüber wurde schon vor Anpfiff auf den Tribünen heftig diskutiert.  Wobei aufgrund der geringen Zuschauerzahl von 5.700 diese Dispute auch nicht allzu laut ausgetragen wurden.

 

 

Szablocs Safar:  2

Der siebenfach mit „dem Spieler der Runde“ ausgezeichnete Oldie im wackeren Dress spielte heute wieder einmal das, was er am besten kann: den routinierten trockenen Torhüter, der wie schon so oft souverän seinen Kasten sauber hielt, wobei ihn das eine oder andere Mal die Abwehr arg in Stich ließ.

Alexander Hauser: 3

Defensiv zeigte der Unterländer heute wieder einmal gutes Stellungsspiel. Auch offensiv bemühte er sich redlich, wobei die Betonung auf „bemühte“ liegt. Da kam nämlich nicht wirklich was Zählbares heraus.

Inaki Bea: 1

Die fragliche Vertragsverlängerung scheint dem Basken Beine zu machen. War er in den letzten Spielen weit von seiner ehemals beeindruckenden Form entfernt, so zeigte er heute wieder einmal, was in ihm stecken würde. Sehr gutes Stellungsspiel und eine starke Zweikampfbilanz kennzeichneten seinen Auftritt.

Martin Svejnoha: 3

Dass Sicherheit in der Lebensplanung nicht unbedingt auch Sicherheit am Platz mit sich bringt, zeigte der Tscheche heute mehrmals. Im Gegensatz zu den letzten Partien schlichen sich einige Stellungsfehler und verlorene Zweikämpfe ein.

Marko Kofler: 3

Dass er nicht der Liebling von Herrn Ouschan ist, wie andere Spieler in der schwarz-grünen Dress, zeigte sich deutlich: Fast jeder Zweikampf endete mit einem Pfiff des Unparteiischen. Kam vor allem in der ersten Halbzeit offensiv überhaupt nicht zur Geltung.

Tomas Abraham: 3

65 Spiele in Folge gab Tomas der wackeren Elf eine Linie im Spiel, dann kam die Gelbsperre und heute? Von Linie war nicht viel zu erkennen, außer ein leichtfertig über die Seitenlinie gespielter Ball.  Vieles wett machte er durch den Assist zum 1:0.

Bülent Bilgen: 4

Das Spiel gegen die Admira kann man als den x-ten Frühling des Oldie bezeichnen. Dass er aber kein Evergreen wurde, dafür sorgte Bilgen heute selbst. Von der Form wie vor einer Woche war er weit entfernt und irgendwie auch vom Spielverlauf. Schade! Er bewegte in Archimedischen Stil über Spielfeld, unter dem Motto: „Noli turbare circulos meos“. Irgendwie hatte man den Eindruck, dass auch der Ball seine Kreise nicht stören sollte.

Carlos Merino: 3

Nach seiner Verletzung stand der Spanier heute wieder das erste Mal von Beginn an am Platz. Doch anstelle seiner gewohnten Position im offensiven Mittelfeld, durfte er als Teil der defensiven Dreierkette agieren. Im Verlauf der Partie rückte er aber immer weiter nach vorne und konnte für einige Akzente sorgen. Für einen Spieler seiner Klasse aber zuwenig. In der 76. durfte er unter die Dusche.

Julius Perstaller: 3

Entsprechend dem Monat April präsentierte sich heute Julius: Lichte Momente wechselten in unregelmäßigem Rhythmus mit dunkelsten Gewitterwolken. Zählbares dabei? Ja, in der 71. Minute konnte er einen Abstauber verwandeln. In der 78. war sein Arbeittag zu Ende.

Christopher Wernitznig: 3

Einige nette Aktionen hatte er schon der Christopher, aber über das Spiel gesehen, war er irgendwie auch nicht wirklich präsent. Das ging schon mal viel besser, wobei man sagen muss, dass er aus dem Mittelfeld auch nur sehr spärlich bedient wurde.

Marcel Schreter: 2

Bemüht, wie immer, mit viel Einsatz, wie immer aber, wie zumeist fehlten die 5%, welche die gezeigte Leistung auch in Zählbares verwandeln würden. Bis zur 64. Minute als er den Führungstreffer ganz trocken erzielte und  anschließend innovativ neuem Torjubel zelebrierte.

Georg Harding

Er kam sah und bekam Gelb – Für was? Keine Ahnung.

Ansonsten zu kurz eingesetzt.

Miran Burgic

Zu kurz eingesetzt

 

Daniel Schütz

Zu kurz eingesetzt

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