Heute wars wirklich nichts, was da geboten wurdeDie Klasse war zum Meisterschafts-Auftakt im Freiluft-Klassenraum in Hütteldorf zu Gast. Dabei standen die in der Sommerpause antrainierten Bildungsstandards im Bereich Fußball auf dem Prüfstand. Nach 90 Minuten in der selbsternannten Freiluft-Kathedrale zu Hütteldorf fiel die Leistungsüberprüfung klar zugunsten von Grün-Weiß aus. Kurzfazit nach 90 Minuten: Setzen, durchgefallen!

 

Szablocs Safar: 3

Der Austro-Ungar war bei einem Schuss von Alar auf dem Posten, den Führungstreffer von Rapid kann man ihm auf keinen Fall vorwerfen. Beim zweiten Treffer stand er relativ weit vor dem Gehäuse, doch den platzierten Schuss ins rechte Eck hätte er wohl auch von der Linie nicht parieren können. Die weiteren Treffer waren ebenfalls unhaltbar.

Thomas Bergmann: 4

Thomas verlor beim 1:0 für Rapid das entscheidende Laufduell gegen Drazan. Im Laufe der ersten Halbzeit, als Rapid bereits mit zwei Toren im Vorteil waren, versuchte er sich mehr ins Offensivspiel einzubringen, was aber nur teilweise gelang.

Martin Svejnoha: 4

Der Tscheche war beim Führungstreffer von Rapid nicht nahe genug am Mann und verlor somit das Duell gegen Boyd, der trocken verwertete. Seine Passstatistik fiel positiv aus, bei den Gegentreffern war er aber nicht im Bilde. Beim vierten Treffer schlüpfte er nur in die Rolle des Zusehers.

Marco Kofler: 4

Marco musste für den defensiv überfordert wirkenden Bergmann unterstützend mehrmals auf die rechte Seite ausweichen. Beim dritten Treffer von Rapid verlor er den entscheidenden Zweikampf. Über die Leistung einer Innenverteidigung, die vier Treffer erhält, muss definitiv diskutiert werden ...

Alexander Hauser: 4

Sämtliche Angriffe der Heimmannschaft kamen über die rechte Seite. Somit hätte er eigentlich genügend Raum für Akzente über die linke Seite gehabt. Trotzdem fehlte bei ihm der Mut, entscheidend nach vorne aufzurücken.

Tomáš Abrahám: 4

Der Kapitän wirkte nach seinen muskulären Problemen in der Vorbereitung nicht so robust im Zweikampf wie gewohnt. Auch die Spritzigkeit ging ihm deutlich ab. Nach 53 Minuten durfte der Tscheche die Dusche in Augenschein nehmen.

Simon Piesinger: 4

Der Neuzugang fungierte beim zweiten Treffer der Rapidler so wie die gesamte Abwehr maximal als Zuschauer erste Reihe fußfrei. Kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit hatte er den Anschlusstreffer für Wacker Innsbruck am Fuß, scheiterte allerdings am Rapid-Schlussmann.

Daniel Schütz: 3

Daniel wirkte sehr bemüht, ein herausgeholter Freistoß und ein abgerissene Flanke waren allerdings eine magere Ausbeute. Trotzdem konnte man ihn als offensiven Aktivposten in Schwarz-Grün bezeichnen.

Christoph Saurer: 4

Der Neuzugang blieb ziemlich farblos. Am Einsatz scheiterte es nicht, allerdings lief er sich permanent an der grün-weißen Defensivabteilung fest. Ansonsten fiel der Spieler mit grün-weißer Vergangenheit nur mit einigen Fouls auf. Nach 53. Minuten war für ihn Schluss.

Christopher Wernitznig: 4

Wie die gesamte linke Seite war auch der Kärnter sehr, sehr unauffällig. „Wuschi" konnte an seine Form vom Vorjahr, als er mit acht Treffern vereinsinterner Torschützenkönig wurde, im 1. Saisonspiel noch nicht anschließen.

Marcelo Fernandes: 5

Der brasilianische Neuzugang wirkte bei seinem Debüt in Schwarz-Grün noch völlig isoliert, wurde allerdings in keiner Weise gefährlich angespielt. Auch in den Zweikämpfen konnte er nicht wirklich überzeugen.

Marcel Schreter: 4

Die Nummer 13 kam für Kapitän Abraham ins Spiel. Mehr als 37 absolvierte Minuten für die Spielstatistik konnte das wackere Urgestein allerdings nicht beitragen.

Julius Perstaller: 4

Auch Julius, in Minute 53 ins Spiel gekommen, konnte dem Spiel keine Wendung mehr geben.

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