Weiterlesen: Dem Schiri auf´s Pfeiferl gschautDas Heimspiel gegen Ried war wahrlich nichts für schwache Nerven. Ganz besonders in der Schlussphase, als Schiedsrichter Hameter zur Überraschung aller, inklusive des Schiedsrichterbeobachters, Daniel Schütz plötzlich die rote Karte...

Weiterlesen: Regel 11 - AbseitsEine Abseitsregelung gibt es im Fußball seit der Niederschreibung der Regeln. Schon bevor die Größe der Tore oder des Spielfelds festgelegt wurde, war es den Begründern der Spielregeln wichtig, dass es unfair ist "hinter dem Rücken des Gegners ein Tor zu erzielen". Weiters bringt die Abseitsregel Bewegung ins Spiel, da ein Angreifer nicht einfach vor dem gegnerischen Tor auf den Ball warten kann. Nach einigen Änderungen der Abseitsregel ist die heutige Regelungen im wesentlichen seit 1925 gültig und wurde lediglich durch kleine Anpassungen um "kein Abseits auf gleicher Höhe" und das viel diskutierte "passive Abseits" erweitert. Anlässlich der Olympischen Spiele 2012 in London wurden in England 50 Pence Münzen mit der Erklärung der Abseitsregel geprägt (siehe Bild).

Weiterlesen: Regel 6 - SchiedsrichterassistentenEines der legendärsten Tore der Fußballgeschichte "erzielte" am 23. April 1994 Thomas Helmer für den FC Bayern München im Spiel gegen den 1. FC Nürnberg. Nach einem Eckball kommt Helmer an der linken Stange an den Ball, schafft es aber auf unglaubliche Weise nicht ihn über die Torline zu drücken, sondern schiebt ihn um Haaresbreite am Tor vorbei. Zur großen Verwunderung der Spieler und Zuschauer signalisierte Schiedsrichter-Assistent Jörg Jablonski ein reguläres Tor, was Schiedsrichter Osmers dann auch gab. Das "Phantomtor" war geboren. Das Spiel wurde später wiederholt.

Weiterlesen: Regel 10 - Wie wird ein Tor erzieltMan kann es drehen und wenden wie man will, das Wichtigste im Fußball ist das Erzielen eines Tores. Mag eine Mannschaft auch noch so schön spielen und überlegen sein, das heißt noch lange nicht, dass sie auch gewinnt. Im Basketball oder Handball führt statistisch gesehen jeder zweite Angriff zu einem Tor/Punkterfolg. In unserem heiß geliebten Sport ist immer alles möglich und "Fußballwunder" haben wir alle schon mehrere miterlebt.  In keiner anderen Sportart führt ein einzelnes Tor zu solch extatischen Ausbrüchen auf dem Feld und den Tribünen, wie im Fußball. Und wer von uns kann sich nicht an gleich mehrere "einzigartige" Tore erinnern?

Weiterlesen: Regel 5 - Der SchiedsrichterIm Oktober 2011 leitete Schiedsrichter Tomas Fidra in der tschechischen Regionalliga das Spiel Tynec nad Labem gegen Jestrabi Lhota. Für die Zuschauer nicht nachvollziehbar verwies der Schiedsrichter drei Spieler der Gastmannschaft des Platzes. Diese Entscheidungen waren so unfair, dass die Heimmannschaft freiwillig auf jegliche Offensive verzichtete und dafür von ihren Fans mit Applaus bedacht wurde. Seine eigenwillige Spielleitung, seine körperliche Verfassung (mehrere Stürze) und sein verräterischer "Duft" handelten Fidra eine Alkoholkontrolle in der Halbzeitpause durch die Polizei ein. Ergebnis: 1,94 Promille. Trotzdem pfiff Fidra die Partie zu Ende, denn in den Regeln gibt es (noch) keinen Passus, der einem betrunken Schiedsrichter die Spielleitung untersagen würde. Das Spiel wurde später vom regionalen Verband anulliert und neu ausgetragen. Was wirklich in den Regeln steht, verraten wir euch hier:

 

Weiterlesen: Regel 9 - Ball im oder aus dem SpielWer erinnert sich nicht an das legendäre Streitgespräch zwischen Trainer und Mathematiklehrer Alfred Tatar und Ex-Sturm-Präsident Hannes Kartnig nach dem Match ihrer Teams? Stein des Anstoßes war Kartnigs Regelzitat, nach dem ein Ball mit vollem Umfang hinter der Torline sein müsse, um als Tor zu gelten. Tatar konterte mit der mathematischen Formel für den Durchmesser des Balls (d=2r?), da der Umfang - mathematisch gesehen - ja viel größer ist... Tatsächlich lagen beide richtig, denn in der Regel heißt es zwar "mit vollem Umfang", gemeint ist aber "zur Gänze" und dies entspricht in diesem Fall dem Durchmesser des Balls.

Weiterlesen: Hobbysportler oder Profi?Nachdem sich die Medien, der ein oder andere Funktionär, Trainer und die Schiedsrichter-Kommission nun ausführlichst mit diversen Fehlpfiffen der Schiedsrichter in den Österreichischen Ligen befasst haben, möchte ich mit diesem Beitrag zum Nachdenken anregen.

Weiterlesen: Regel 8 - Beginn und Fortsetzung des SpielsBeide Teams betreten den Rasen und stellen sich mit den Schiedsrichtern in einer Reihe auf. Die Spannung steigt. Die Spieler begrüßen Publikum, Schiedsrichter und Gegner. Die Kapitäne und das Schiri-Team bleiben zusammen, während sich der Rest der Mannschaften auf dem Feld verteilt und der Dinge harrt, die da kommen. Worauf warten die eigentlich und was passiert direkt vor dem Anpfiff und nach Spielunterbrechungen? Die Antworten gibt es hier:

Weiterlesen: Regel 4 - Ausrüstung der SpielerMan stelle sich vor der Stürmer setzt mit dem Ball am Fuß zum Sprint in den Strafraum an. Sein Gegenspieler tritt ihm in diesem Moment hinten auf  die Ferse, der Spieler verliert den Schuh. Der Stürmer holt zum Schuss aus und trifft unhaltbar ins kurze Eck... (Samuel Eto´o ist das in seiner großen Inter-Zeit gleich zweimal passiert.) Wird das Tor aberkannt und geht es mit Freistoß weiter, weil nur mit kompletter Ausrüstung gespielt werden darf? Gibt es Elfmeter? Oder zählt das Tor ganz einfach? Die Antworten auf diese Fragen erhaltet ihr hier.

Weiterlesen: Regel 7 - Dauer des SpielsDas längste bekannte Spiel der Geschichte fand im Mai 2010 in Bishops Cleeve (ENG) zwischen den Cotswold All Stars und dem Cambray FC statt. In diesem Benefizspiel duellierten sich beide Teams knapp 35 Stunden lang nonstop. Beide Teams hatten einen Kader von 18 Mann, die bei einem Einsatz jeweils drei Stunden spielen mussten. Beim Stand von 333:293 wurde das Spiel wegen starken Regens abgebrochen. Wie lang dauert aber ein normales Spiel? Denn wir alle wissen doch, dass es niemals 90 Minuten sind...

Weiterlesen: Regel 3 - Anzahl der Spieler36 rote Karten - mehr geht nicht in einem Spiel! Diesen Rekord für die Ewigkeit stellte Schiedsrichter Damien Rubino im März 2011 auf. Beim Spiel in der fünften argentinischen Liga zwischen CA Claypole und Victoriano Arenas wurden nicht nur alle 22 Spieler vom Platz gestellt, sondern auch die Ersatzspieler und Trainer beider Teams bekamen den roten Karton zu "sehen". Eine ganz besondere Leistung bedenkt man, dass ein Spiel abgebrochen werden muss, wenn eine Mannschaft nur noch aus sechs Spielern besteht... Rubino vermerkte nach dem Spielabbruch die roten Karten für alle Beteiligten im Spielbericht. Offenbar waren die Karten redlich verdient. Das Spiel war von Gehässigkeiten, schweren Fouls und Rudelbildung geprägt.