Weiterlesen: Dem Schiri auf´s Pfeiferl g´schaut: SR Dintar SR Christian DINTAR hatte leider bei diesem angeblichen Spitzenspiel nicht seinen besten Tag. Er hat sich nahtlos an das schwache Niveau dieses Spieles angepasst. Die mangelnde Laufarbeit und das fehlerhafte Stellungsspiel trugen u.a. dazu bei, dass bei dem gegebenen Strafstoß für Rapid in der 22. Minute, er sehen hätte müssen, dass Inaki BEA zuerst den Ball und dann erst den Rapidler Rene GARTLER am Bein getroffen hat. Hier wäre kein Elfmeter zu geben gewesen. Auch mit dem Vorteilsspiel hatte er das eine oder andere Mal so seine Probleme: so in der 56. Minute nach einem Foul an Carlos MERINO im Mittelfeld. Hier ist der Vorteil nicht aufgegangen und DINTAR hätte Freistoß für Innsbruck geben müssen.

Weiterlesen: Regel 2 - Der BallSchon einmal von einem Spiel gehört, das 0:0,5 endet? Nein, kein Scherz, die Fußballgeschichte kennt tatsächlich dieses Ergebnis! In den 40er Jahren des vergangenen Jahrhunderts kam es im brasilianischen Bundesstaat Paraíba zu diesem historischen Ereignis. Bei einem Elfmeter des Heimteams platzte die Naht des Leders. Die Luftblase des Balls landete im Tor, das Leder ging daneben. Unter dem Druck des Publikums, der Spieler und in Ermangelung einer eindeutigen Regel entschied der Schiedsrichter auf "halbes Tor". Leider ist der Name des Torschützen nicht überliefert. Es soll sich aber um den Mittelstürmer gehandelt haben.

Weiterlesen: Wie wird man eigentlich Schiri?In unserem Themenschwerpunkt zu Schiedsrichtern und Regelwerk behandeln wir dieses Mal die Ausbildung der Männer und Frauen an der Pfeife. Wer kann Schiedsrichter werden und wie sieht der Werdegang einer Schiri-Karriere aus? Welche Voraussetzungen muss man mitbringen und wovon hängt es ab, in welcher Liga ein Schiri pfeifft? Das tivoli12 magazin gibt die Antworten.

Weiterlesen: Regel 1 - Das SpielfeldNeben der Schiedsrichterei widmet sich das tivoli12 magazin in dieser Saison eingehender den Regeln unseres geliebten Spiels. Die offiziellen Spielregeln enthalten 17 Regeln, die sich seit ihrer ersten Niederschrift 1848 immer wieder veränderten. Die Hüter des Regelwerks, das International Football Association Board (kurz International Board oder IFAB) tagt regelmäßig und gibt jährlich aufs neue die Fußballregeln heraus. Das IFAB besteht aus fünf Mitgliedern. Historisch bedingt sind dies die drei Verbände Großbritanniens (The Football Association, The Scottish Football Association, The Football Association of Wales), plus der Irish Football Association, die jeweils über eine Stimme im Gremium verfügen, und die Fédération Internationale de Football Assciation (FIFA), die über vier Stimmen verfügt. Das International Board gilt als sehr konservativ und steht im speziellen technischen Neuerungen äußerst kritisch gegenüber. Sein Credo lautet: Die Regeln des Spiels müssen weltweit und in jeder Liga einheitlich sein (mit Ausnahme der Nachwuchsregelungen).

Weiterlesen: Geschichte der SchiedsrichtereiAls der heutige Fußball das Licht der Welt erblickte und Fair-Play das höchste Gut des damaligen Gentlemen-Spiels war, kamen die Pioniere dieser Sportart noch ohne eigene unabhängige Schiedsrichter aus. Die Spielführer (Captain) beider Teams regelten das Spiel. Wurde ein Regelverstoß begangen, so unterbrach der Captain jener Mannschaft, zu der der regelverstoßende Spieler gehörte, die Partie und gab den Ball für den Freistoß der Gegner wieder frei. Erst zehn Jahre nach den ersten offiziellen Fußballregeln (1863) wurden Schiedsrichter (Referee) und Unterschiedsrichter (Umpires) 1873 in das Regelwerk aufgenommen. Diese Umpires genannten Unterschiedsrichter nahmen den Spielführern die Aufgabe auf die Einhaltung der Regeln zu achten ab, durften selbst aber nicht mehr in der Mannschaft mitspielen. Der Referee wiederum saß lediglich am Spielfeldrand und wurde als Entscheidungsinstanz angerufen, wenn sich die Umpires nicht einigen konnten. Im Jahre 1878 wurde erstmals eine Trillerpfeife zur Spielleitung verwendet.

Weiterlesen: Rechte und Pflichten der SchiedsrichterIn der heutigen Folge unserer Serie zur Schiedsrichterei wenden wir uns den Rechten und Pflichten der Schiedsrichter zu. Jedes Spiel wird von einem Schiedsrichter geleitet, der die uneingeschränkte Befugnis inne hat, den geltenden Fußballregeln Geltung zu verschaffen. Seine Entscheidungen zu "spielrelevanten Tatsachen" sind endgültig. Dazu gehören nicht nur Entscheidungen über Fouls und Abseits, sondern auch das Spielergebnis und die Entscheidung auf "Tor" oder "kein Tor". Der Schiedsrichter darf eine Entscheidung nur dann ändern, wenn er feststellt, dass sie eindeutig falsch war. Hierzu kann er nach eigenem Ermessen die Meinung eines Schiedsrichterassistenten oder des vierten Offiziellen einholen und entscheiden. Allerdings darf in diesem Fall weder das Spiel bereits fortgesetzt oder gar abgepfiffen worden sein.

Weiterlesen: Besserwisser?!Das tivoli12 magazin wird sich in dieser Saison einer Personengruppe annehmen, die man als Fußballfan zunächst außer Acht lässt, bestenfalls ignoriert und bei den Assoziationen zu unserem geliebten Sport ganz weit hinten aufscheint. Tatsächlich aber ist ein Spiel, zumal außerhalb des Hobbyfußballs, ohne diese Personen nicht mehr vorstellbar, ja erst durchführbar. Die Rede ist von den Schiedsrichtern. Diese ganz spezielle Spezies, die so gerne als Ausrede für die Fehler der eigenen Mannschaft verwendet wird, aber natürlich auch die Macht besitzt, nicht nur spielentscheidend, sondern in weiterer Folge auch exisenzentscheidend (bspw. Spiele um den Abstieg) einzugreifen und Wochenende für Wochenende für Gesprächsstoff sorgt.