b_350_1200_16777215_00_images_201617_fanleben_fv29.jpgZum Abschluss der englischen Woche kommt es am Freitag um 20.30 Uhr im Wattener Gernot Langes Stadion zum High Noon, dem Tiroler Derby. Zeit der Revanche oder setzen die Marktgemeindler da gar noch einen drauf?

 

Bitte weiter so!

Die letzten beiden Auswärtsspiele haben die Schwarz-Grünen für sich entschieden und haben dabei auch ansprechende Leistungen gezeigt. Auch in Wien Floridsdorf am vergangenen Freitag hat der FCW wenig anbrennen lassen. Unterstützt von über 100 (!) Fans wurde das Abstiegsgespenst vorerst vertrieben und das hat sich scheinbar in der Kabine des Gegners verbarrikadiert. Offenbar glaubt auch in Floridsdorf kaum noch jemand an einen Klassenerhalt - zumindest auf sportlichem Wege. Aber es gibt ja noch die Lizenzentscheidungen und da sind die Wiener die Überlebenskünstler der Liga. Neben den Schwarz-Grünen verirrten sich nicht viel mehr als 500 FAC Anhänger in die Hopfengasse 8.

Aber wie schon nach den Auswärtssieg beim SV Horn verpasste es Wacker im darauf folgendem Heimspiel entscheidend nach zu setzen. Aber dieses Mal wurde nicht eine 2:0 Führung vergeigt sondern ein 0:2 wett gemacht. Jedoch haben diese sehenswerte Dienstagpartie gegen den Kapfenberger SV nur knapp 1100 Fans gesehen. Trotz Sauwetters und nur plus einem Grad ist denen aber kaum kalt geworden. Der FCW haushoch überlegen und trotzdem 0:2 im Rückstand. Da hat sogar die Sonne kurz gelacht. Nicht aber unser Trainer bei derartigen Stellungsfehlern in der FCW-Abwehr. Aber was die Schwarz-Grünen dann zeigten, macht Lust auf mehr! Zeitweise wurde der Gegner schwindlig gespielt und mitunter ein Ballbesitz von weit über 70% erspielt. Im Endeffekt ergatterten die Obersteirer dennoch einen mehr als glücklichen Punkt. Weil es die Unseren wieder einmal verabsäumten nach ihren Führungstreffer in ähnlicher Weise so weiter zu spielen, wie vorher. Ärgerlich, aber man soll auch mal mit einem Spiel zufrieden sein. Denn die Überlegenheit in diesem Spiel ist lange Zeit eine Eklatante gewesen. Wann hatte man das schon in dieser Saison? Aber die Sicherheit fehlt und der Kopf ist (noch) nicht frei. Aber zwei Auswärtssiege gegen direkte Konkurrenten in Serie zuvor und gute Leistungen im eigenen Wohnzimmer... bitte weiter so! Da nimmt man mitunter auch gerne ein Verkehrs- und Schneechaos in Kauf.

So gehts

Unsere Fohlen haben am Mittwoch eindrucksvoll gezeigt, wie man ein (traditionelles) Derby gewinnt. Mit 3:1 schickten die den Rivalen Austria Salzburg auf die Heimreise. Ob es bei diesem Spiel zu Risiken oder Nebenwirkungen gekommen ist, konnte mir auch kein Arzt oder Apotheker mitteilen. Ruhig und stimmungsvoll sollte auch das Tiroler Derby in Wattens über die Bühne gehen. Irgendwie beginnt diese Partie für uns bereits zwei Stunden vor Spielbeginn. Da ist ein gemeinsamer Marsch zum Stadion organisiert. Treffpunkt hierfür ist der Bahnhof Wattens/Fritzens. Vom Unterland her düst der schwarz-grüne Express um 17.29 Uhr los und der von Innsbruck um 17.20 Uhr. Also auf. Das Land ist Schwarz-Grün!

Spannende Ausgangslage

Wir Schwarz-Grüne haben in dieser Saison schon so einige Enttäuschungen erlebt. Wird an der Zeit, dass sich das ändert! Aber das wird schwer genug werden. Ist es doch wiederum so, dass die WSG eigentlich nur gewinnen kann. Überhaupt, im dritten Quartal der Meisterschaft sind die Grün-Weißen ganz vorne zu finden. Nur die beiden Linzer Vereine sind noch über den Wattenern. Wattens ist in den letzten fünf Partien ungeschlagen. Zwar einigemal mit etwas Dusel, aber dennoch - lässt man denen zu viel Raum, besteht die Gefahr niedergewalzt zu werden. Siehe 5:0 gegen den FC Liefering.

Dagegenhalten

Aber unser FCW hat dem was entgegen zu halten. Nach den drei Niederlagen zum Frühjahrsauftakt liegen die Schwarz-Grünen in diesem Quartal auch nur mehr zwei Punkte hinter der WSG. Die letzten vier Begegnungen hatte der FC Wacker Innsbruck nicht verloren. Davon zwei Siege gegen direkte Konkurrenten in der Fremde. Diese Serie gilt es zu prolongieren und immerhin liegen wir trotz der drei verlorenen Duelle gegen die Kristalltruppe in der Tabelle immerhin vor denen.
Das hört sich doch gut an und wer von unseren Spielern in der nächsten so wichtigen Saison um das Aufstiegsrennen eine gute Rolle spielen möchte, der muss auch mit dem Druck eines Derbys fertig werden. Aber hält Schwarz-Grün dagegen und zeigt den Willen der letzten Spiele wird der Sieger des letzten Derby in dieser Saison FC Wacker Innsbruck heißen!

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Rudolf Tilg Rudolf Tilg

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