Auf nach Gaflenz
Der FC Wacker Innsbruck ist am Samstag der große Favorit in der zweiten ÖFB Cuprunde gegen den Niederösterreichischen Landesligisten SV Gaflenz. Vor der Partie in Gaflenz bat das tivoli12 magazin Trainer Walter Kogler und Tormann Harald Planer vors Mikrophon und lotete die Erwartungshaltung des Gegners aus.

Walter, wird der FC Wacker Innsbruck in bewährter Formation auflaufen oder gibt es Änderungen im Vergleich zu den letzten Spielen?



Wir werden vielleicht diesmal die eine oder andere Position etwas anders besetzen. Marcel Schreter wartet jeden Tag auf Nachwuchs. Er wird nicht mitfahren. Im Tor wird Harald Planer Pascal Grünwald ersetzen, gleich wie im letzten Cupspiel. Sonst vielleicht noch ein, zwei Positionen, aber die großen Änderungen wird es nicht geben. 

Wie schafft man es diesen Gegner nicht all zu sehr zu unterschätzen?



Indem, dass man dazu den richtigen Zugang findet. Dass man in dieser Hinsicht einfach Profi ist und sich sagt, solange die Partie nicht so entschieden ist, dass nichts mehr passieren kann, muss man die Sache sehr ernst angehen. Die Gefahr liegt immer im Vorfeld, wenn man sich denkt, irgendwie wird es schon gehen. Dann kann es sogar gegen einen Viertligisten eng werden. Das hat auch die Vergangenheit oft gezeigt, aber ich hoffe und schätze meine Spieler so reif ein, dass sie da nichts anbrennen lassen.

Harry, mit welchen Erwartungen gehst du am Samstag in das Spiel gegen Gafllenz?



Mit den selben Erwartungen wie in der ersten Runde. Wir müssen einfach über diesen Gegner drüber kommen, das ist ganz klar. Das wird nicht so einfach, speziell, weil wir in der Bundesliga momentan sehr gut drauf sind. Dann ist so ein Spiel oft sehr, sehr gefährlich. Aber wir haben uns vorgenommen, wie in der Runde zuvor auch zu gewinnen.

Gaflenz ist aktuell Tabellenletzer. Trotzdem darf man auch im Cup keinen Gegner unterschätzen. Wie macht ihr das? 



Genau so wie in der ersten Runde. Ich habe gar nicht gewusst, dass der Gegner Tabellenletzter ist. Genauso haben wir auch über den ersten Gegner nichts gewusst (Anm. Union Vöcklamarkt). Wir haben nur gewusst, es kommt ein Gegner, den wir ausschalten müssen und so fahren wir auch nach Gaflenz und kommen eine Runde weiter.

Das tivoli12 magazin hat sich auch in Gaflenz umgehört und mit Mittelfeldspieler Gerald Hochbichler einen Interviewpartner gefunden.

Mit dem FC Wacker Innsbruck kommt das Team der Stunde im österreichischen Fußball nach Gaflenz. 

Auf jeden Fall freuen wir uns auf dieses Spiel. Mit diesem Gegner haben wir DEN Glücksgriff gemacht: Wacker Innsbruck ist ein Traditionsverein und steht noch dazu an erster Stelle in der Bundesliga. Für unseren Dorfklub ist dieser Publikumsmagnet ein Segen.

Spekuliert ihr mit einer Überraschung?

Unsere Chancen stehen realistisch gesehen nicht allzu gut, doch gegen einen überlegenen Gegner wie Wacker Innsbruck haben wir nichts zu verlieren und vielleicht können wir mit dieser Einstellung für eine Überraschung sorgen. In unserer Söckibären-Arena war es bis jetzt für jeden Gegner schwierig zu punkten, wir werden auf jeden Fall alles geben, um dagegen zu halten.

Den FC Wacker Innsbruck begleiten treue Fans. Auch nach Gaflenz werden sich viele auf den Weg machen.

Angeblich sind die Tiroler Fans ziemliche Stimmungskanonen, was ich auf jeden Fall gut heiße, damit ein bisschen Leben ins unseren kleinen Ort kommt. Wenn die Fans von Wacker Innsbruck nur halb so gemütlich sind wie die Tiroler, die ich kenne, wird das bestimmt ein tolles Erlebnis für alle. Ich hoffe auch, dass die Wacker-Fans nach dem Match noch auf ein Getränk in Gaflenz bleiben, unabhängig vom Ergebnis.

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Christian Hummer Christian Hummer

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