Walter Koller sieht seine Mannschaft als AussenseiterAm Sonntag steigt das Schlagerspiel des FC Wacker Innsbruck gegen Austria Wien. Die Hausherren waren am Donnerstag noch im UEFA Euro League Einsatz und haben bis zum Meisterschaftsmatch nur drei Tage Zeit sich zu regenerieren. Trotzdem sah Trainer Walter Kogler bei der heutigen Pressekonferenz die Wiener als klaren Favorit. 
 
 

Nach 13 Runden ist der FC Wacker Innsbruck im hinteren Drittel der Tabelle angekommen. Man hat einige Punkte in der Nachspielzeit liegen gelassen.  Was darf man vom Austria-Spiel erwarten?
  

 
Wenn uns das nicht zweimal gegen die Admira passiert wäre, wären wir in dem ganzen Pulk drinnen. Trotz all unserer Schwierigkeiten, die wir hatten, sind wir nur ein paar Punkte hinterher. Die Austria wird immer Favorit sein, auch wenn sie erst in der Europa-League gespielt haben. Wir haben in der Vergangenheit gezeigt, dass wir auch in Wien punkten können. Letztes Jahr hatten wir eine ganz vernünftige Statistik, was Partien in Wien angeht. Wenn wir also gut drauf sind, können wir auch in Wien etwas holen, obwohl die Favoritenrolle klar bei der Austria liegt.

 
Die Austria hatte am Donnerstag ein schweres Spiel. Hat der FC Wacker Innsbruck dadurch einen Vorteil oder ist das unerheblich?
  
 
 

Das war sicher ein anstrengendes Spiel für die Austria. Es bringt uns aber nur dann einen Vorteil, wenn wir in der Lage sind, die Wiener zu fordern. Nachteil ist es bestimmt keiner. Ob es allerdings ein Vorteil ist, werden wir erst sehen.

 
Was sagt das Europa-League-Spiel über die Austria aus (Anm.: 2:2 nach 0:2 Rückstand)?
 

 
Es zeigt, dass sie Moral haben. In der ersten Halbzeit hatten sie nicht viele Chancen, da waren die Holländer klar besser. Dass sie dann trotzdem in der Lage waren, dem Spiel eine Wendung zu geben, zeigt, dass die Mannschaft gefestigt ist und nicht aufgibt.

 

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Christian Hummer Christian Hummer

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