Stipe VucurVor dem richtungsweisenden Spiel gegen das Überraschungsteam aus Grödig traf sich das tivoli12 magazin mit Stipe Vucur. Der Innenverteidiger gibt Auskunft über die Stärken des Gegners, warum der Aufsteiger so eine gute Rolle bisher spielt und wie man ihn stoppen kann.



Stipe, du bist aus der zweiten Liga gekommen und konntest dich gleich als Stammspieler etablieren. Nach acht Runden kannst du uns sicher den Unterschied zwischen der Bundesliga und der Erste Liga erläutern.

Ich würde zunächst sagen das Tempo ist ein Unterschied. Es ist um eine Spur schneller. Auch im Kopf muss man schneller sein. Die Spieler schalten schneller um und sind präsentiert. Die Qualität gewisser Spieler ist natürlich entscheidend. Wenn man sich ansieht welche Spieler Rapid, Salzburg und die Austria im Kader haben sieht man schon den Unterschied.

Ein Team, das zur Zeit auch ganz vorne steht hast du ausgeklammert: Grödig, der nächste Gegner. Wie ist es erklärbar, dass der Aufsteiger im ersten Jahr immer eine gute Rolle in Österreich spielt?

Ich denke, da ist immer eine gewisse Euphorie dabei. Grödig hat natürlich eine sehr, sehr gute Mannschaft. Sie haben im letzten Jahr in der zweiten Liga bewiesen, dass sie über gute Spieler verfügen und ein gutes Team sind. Die Aufsteiger haben nichts zu verlieren und können unbekümmert aufspielen. Ich denke, das ist das Erfolgsrezept.

Du hast letzte Saison bereits gegen Grödig gespielt. Was macht die so stark?

Ich denke, sie sind als Team sehr stark. Sie haben nicht die Topstars als Einzelspieler, aber als Team sind sie sehr stark und es kämpft jeder für den anderen.

Wie kann man den Gegner knacken?

Zuerst müssen wir hinten gut stehen. Wir wollen natürlich unser Pressing durchziehen und sie mit scharfen, flachen Pässen durch die Mitte und in die Spitze knacken.

Ausgerechnet Wr. Neustadt konnte Grödig auswärts schlagen. Wie ist das erklärbar?

Das ist schwer zu sagen. Wenn ein Spiel 6:3 ausgeht, weiß ich nicht was man dazu sagen kann. Ich habe das Spiel nicht live gesehen aber Wr. Neustadt hat bewiesen, dass Grödig zu bezwingen ist. Das werden wir auch versuchen.

Das ist dann unser großes Vorbild.

(Lacht) In diesem Spiel schon.


 

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Christian Hummer Christian Hummer

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