Armin HamzicEr ist der Aufsteiger des noch jungen Jahres 2014. Er hat gerade sein Bundesliga- und Tivolidebüt gefeiert und machte dabei schon sehr gute Figur. Die Rede ist natürlich von Armin Hamzic, dessen Weg von Axams über die Umleitung Rapid zurück zum FC Wacker Innsbruck führte und neben Andi Kuen, Kevin Nitzlnader und Alex Gründler der bereits vierte Amateure-Spiele ist, der in der Saison 2013/14 den Sprung zu den Profis und das Bundesligadebüt geben durfte. Das tivoli12 magazin traf Armin vor dem so wichtigen Auswärtsspiel in Wiener Neustadt.


Armin, du hast einen richtig großen Schritt nach vorne in deiner Entwicklung gemacht. Beschreib uns dein letztes halbes Jahr.

Im letzten halben Jahr... da war ich noch bei den Amateuren. Da war schon das Training unter Trainer Thommy Grumser recht hart. Ich habe auch ihm viel zu verdanken! Das letzte halbe Jahr ist für mich optimal verlaufen. Inzwischen habe ich es in die Kampfmannschaft geschafft. Ich bin sehr zufrieden und sehr glücklich, dass es dafür gereicht hat.

Was ist der große Unterschied zwischen der ersten und zweiten Mannschaft?

In der Kampfmannschaft herrscht natürlich schnelleres Tempo. Das merkt man vom ersten Training an. Die erste Woche war schon sehr hart für mich. Man gewöhnt sich aber an das Tempo und dann kann man schon mithalten. Das Training ist nicht so unterschiedlich. Die Trainingsgestaltung aber  schon. Beispielsweise das Vormittagstraining, das ich während meiner Schulzeit natürlich nie in diesem Umfang hatte.

Du hast eine herausragenden Vorbereitung hinter dir. Erzähl uns wie du den Sprung geschafft hast.

Es ist ganz klar, dass jeder Spieler in die Stammformation der Kampfmannschaft will. Es ist das Ziel von jedem Fußballer sich in seinem Verein durchzusetzen. Dementsprechend habe ich alles gegeben und es hat für die bisherigen zwei Spiele gereicht. Ich weiß natürlich nicht wie es in Zukunft laufen wird, aber ich werde natürlich weiterhin alles tun, damit es so gut weitergeht.

Du hast in Klagenfurt dein Bundesliga- und zuletzt dein Tivolidebüt gefeiert. Wie war´s?

(Lacht) Das ist natürlich etwas ganz anderes als bei den Amateuren vor 50 Leuten zu spielen. Wobei ich auch für die Amateure sehr gerne spiele. Aber vor allem im Tivoli ist das ein ganz anderes Gefühl aufzulaufen. Bisher war man ja immer nur von der Tribüne aus zuschauen. Damals hat man sich gewünscht einmal am Feld stehen zu dürfen und jetzt ist der Wunsch in Erfüllung gegangen. Das ist schon ein sehr schönes Gefühl!

Wie würdest du deine Leistung in den beiden Partien bewerten?

Es ist auf jeden Fall Luft nach oben da. Das weiß ich auch selbst. Mir sind die Fehler klar. Die wurden mir auch von Co-Trainer Andi Schrott aufgezeigt. Ich weiß worin ich mich verbessern muss und daran werde ich ansetzen. Ich würde meine Leistung als durchschnittlich bewerten mit Luft nach oben. Ich glaube, da kann noch mehr kommen.

Nichtsdestotrotz war es für deine ersten Auftritte eine sehr solide Leistung mit der du durchaus zufrieden sein kannst...

Danke

...aber leider hat es sich auf das Punktekonto nicht so grandios ausgewirkt. 

Das stimmt allerdings.

Jetzt steht Wiener Neustadt vor der Tür. Man muss gewinnen um den Anschluss nicht zu verpassen. Wie schaut´s aus?

Ja, Wiener Neustadt... Wie sagt man so schön? Ein Sechs-Punkte-Spiel. Wir müssen einfach alles geben. Natürlich waren diese zwei Niederlagen - das Unentschieden gegen Ried war im Grunde auch wie eine Niederlage, zumindest habe ich es so empfunden. Denn wir waren besser, aber ich will nicht nach Ausflüchten wie den Schiri suchen, aber wenn es einem schwerer gemacht wird, als es eigentlich ist, dann ist es nicht so einfach... Auf jeden Fall müssen wir uns gegen Wiener Neustadt gleich hineinhängen wie in der zweiten Halbzeit gegen Ried. Dann kann auch nichts schief gehen. Da bin ich mir ganz sicher.

Worauf hat man in der Vorbereitung auf dieses Spiel besonders Wert gelegt?

Natürlich auf unser Pressing, hinten geordnet stehen und auf den Ballführenden den nötigen Druck auszuüben und den Ball zu erobern um durch schnelles Umschalten unsere Konter zu fahren. Oder aber im Ballbesitz nach vorne zu spielen, was wir inzwischen auch gut beherrschen, und zum Torerfolg kommen.

Es werden euch auch wieder viele Fans nach Wiener Neustadt begleiten und unterstützen. Was dürfen sie sich von euch erwarten?

Leidenschaft natürlich! Wir werden uns voll hineinhängen. Wir wollen nicht absteigen! Weder der Klub noch wir Spieler wollen das. Dafür ist einfach jeder zu ehrgeizig. Wir müssen alles geben und werden das auch tun.

Danke und alles Gute 

 

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Christian Hummer Christian Hummer

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