Weiterlesen: Freier Fall mit AnsageMan möge meinen, Fußball spielt sich am grünen Rasen ab und dauert im Regelfall 90 Minuten. Aber das ist natürlich purer Schwachsinn. Millionen Leute lieben diesen Sport wegen der Diskussionen, der engen Verbundenheit mit ihrem Verein und dem Geschehen auf den Tribünen. Aber Fußball findet auch hinter Bürotüren statt, am Reißbrett und sogar in der Politik. Ohne richtige Strukturen und einem Bekenntnis zum Sport ist das ein Kampf gegen Windmühlen.

Weiterlesen: Mehr als ein SignalGroß war die Verwunderung als im November angekündigt wurde, die Kampfmannschaft könne nicht wie üblich im Rahmen ihrer Vorbereitung ein Trainingslager in wärmeren Gefilden abhalten. Einsparungsmaßnahmen zwangen den Vorstand zu dieser Entscheidung. Die unterirdischen Leistungen der Spieler führten zu einem eklatanten Zuschauerschwund und somit zu Einnahmensverlusten. Darüber hinaus musste natürlich auch der Trainerwechsel finanziert werden. Das für Zweitligaverhältnisse durchaus ansprechende Budget ächzte unter diesen Zusatzbelastungen doch gehörig.

Weiterlesen: Die grüne LeuchtraketeWenn man in dieser Jahreszeit aus dem Fenster schaut, dann glaubt man das kaum. Trotz eisigen Windes und klirrender Kälte sprießt ein Pilz dem frostigen Nachthimmel entgegen. Zum Gedeihen suchte sich der Pfifferling aber eher ein lauschiges Plätzchen aus: Mein Wohnzimmer oder genauer gesagt, meinen 15 Zoll Monitor meines Laptops. Da ist er gewachsen, der Fliegenpilz, oder ist es der weit giftigere Knollenblätterpilz? Könnte sich zur Krampuszeit aber auch um einen Teufelspilz handeln. Nur eines war im „Kasterl“ klar zu sehen: Der Pilz ist giftgrün!

Weiterlesen: Es war einmal …Es war einmal... So beginnt so gut wie jedes Märchen. Doch märchen- oder gar traumhaft war die Zeit zwischen der letzten Winterpause und der eben laufenden für den FC Wacker Innsbruck leider ganz und gar nicht. Hoffte man im Lager der Schwarz-Grünen zu Winterbeginn 2013 noch auf den Klassenerhalt, erwies sich dieser gar nicht so märchenhafte Wunsch als unerfüllbar und endete mit einem bitteren Abstieg in die Sky Go Erste Liga. Nun tröstete man sich im Umfeld des 101-jährigen Patienten mit Aussicht auf Besserung der Situation. Zuerst änderte sich das Mannschaftsgesicht und es wurde einerseits deutlich jünger, andererseits mit Erfahrung garniert. Junge aufstrebende Spieler kamen an den grünen Inn oder rückten aus der zweiten Mannschaft in den Blickpunkt. Die Erfahrung wies bekannte Tiroler Gesichter und internationales Flair auf. Mit dieser Mischung durfte sich der Rekordspieler und trotz Abstiegs nach wie vor Trainer des Traditionsklubs Michael Streiter über gute Ergebnisse in der Vorbereitung gegen namhafte Gegner freuen. Doch kaum ging es um Meisterschaftspunkte, sah sich der treue Anhänger in die Bundesliga versetzt. Die ersten Spiele wurden zum Teil unglücklich und auch mit wenig guten Leistungen verloren.

Weiterlesen: Absturz mit Ansage!Letzte Saison konnte sich die aktuelle sportliche Leitung noch an ihrem Vorgänger abputzen: Sie habe den Kader nicht zusammengestellt und mit dem vorhandenen Material konnte der Klassenerhalt einfach nicht realisiert werden. Man hat dabei aber geflissentlich verschwiegen, dass der Sportdirektor als Co Trainer am Niedergang wahrlich nicht ganz unbeteiligt war und ganz nebenbei in der Winterpause drei „Kapazunder" aus aller Herren Länder an den Inn geholt hatte, die nicht im geringsten das geforderte Leistungsvermögen aufwiesen.