Weiterlesen: Die Tirol-Seuche„Nichts ist mächtiger als eine Idee, deren Zeit gekommen ist“. Dieses Zitat von Victor Hugo wird wohl Neo-Landesrat Thomas Pupp im Hinterkopf gehabt haben, als er in der vergangenen Woche im Rahmen eines Forums seine Visionen für den Tiroler Sport präsentiere. Nach dem, was der interessierte Zuschauer dort an Inhalten hören durfte, kommt mir nur mehr der folgende gut gemeinte Ratschlag des ehemaligen deutschen Bundeskanzlers Helmut Schmidt in den Sinn: „Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen, nicht in die Politik“.

Weiterlesen: Nur gemeinsam!Nun hat das lange Warten ein Ende gefunden. Der FC Wacker Innsbruck hat für das Jubiläumsjahr einen neuen Trainer verpflichtet und verbindet damit auch die Hoffnung, dieses 100-Jahr-Fest in der Bundesliga begehen zu können.

 

Weiterlesen: Gefährlicher ScheidewegWas haben die Fans unseres Traditionsvereins nicht schon alles mitgemacht? Höhepunkte, goldene Jahre, nationalen Reichtum ihrer Lieblinge, straffällige Präsidenten, Millionenschulden, Konkurs, Namensdiskussionen und dass ihr Verein danach schon mehrmals kurz vor dem Kollaps stand. Aber immer wieder sind wir wie Phönix aus der Asche wiedergekehrt. Trotzdem erscheint mir die momentane Situation der Schwarz-Grünen ein wenig gefährlich. Im Kalenderjahr 2012 wurden 25 Meisterschaftsspiele gespielt. Ganze 24 Punkte wurden daraus „erkämpft“. Man hat auch genau doppelt so viele Tore kassiert, wie erzielt. Das 0:0 gegen einen Regionalligisten nach 120 Minuten lässt auch im Cup nicht viel Gutes erahnen. Wie gesagt, eine gefährliche Situation für den 99 jährigen FC Wacker Innsbruck.

 

Weiterlesen: Am Boden der TatsachenKann eine Person Retter und Totengräber gleichzeitig sein? In der Diskussion um Walter Kogler scheiden sich daran die Geister. Die Anzahl derer, die in ihm das personifizierte Abstiegsgespenst sehen, nahm in den letzten Wochen dramatisch zu. Das ist soweit nachvollziehbar – die Horror-Bilanz spricht schließlich für sich selbst. Und tatsächlich liegt die Verantwortung zunächst beim Trainer. Woran liegt es aber, dass Kogler, der selten als unumstritten galt, von vielen Seiten das Image des fast schon Alleinschuldigen umgehangen worden ist?

 

Weiterlesen: Die Grazer Lehre/LeereSamstag, der 15.09.2012. Es ist 20:30 und der FC Wacker Innsbruck hat mit 3:0 gegen Sturm Graz verloren. Der geneigte Fan unseres FC Wacker Innsbruck möchte nun sagen, „so wie auch die letzten Spiele“. Ja, da kann man nicht viel entgegnen. Doch heute ist es ein Unterschied. Nicht in der Anzahl der kassierten Tore, im Gegensatz zum Salzburg Spiel, waren es derer „nur“ 3, sondern in viel schlimmerer Art und Weise. Mich kotzt es an und ich mag einfach nicht mehr.
Mich kotzt es dermaßen an, dass ich mir ernsthaft überlege, ob ich noch ins Forum, in die Zeitungen schauen und den Fernseher einschalten solle. Nicht, weil ich dagegen bin, dass die Medien über unseren FC Wacker Innsbruck berichten. Sondern, weil man einfach nur Negatives präsentiert bekommt. Leute mit einem etwas „schwarz- grünen“ Sarkasmus würden zum vergangenen Spiel sagen: „ War eh gut, nur mehr 3 Tore kassiert. Im nächsten Spiel kassieren wir nur mehr zwei, dann nur mehr eins, dann gar keins und dann fangen wir an zu gewinnen.“ Folgt man dieser Logik, dann gewinnen wir unser nächstes Spiel gegen die SV Ried, Mitte Oktober. Denn bekanntlich gibt es zwischenzeitlich moderneren Fußball, die österreichische Nationalmannschaft spielt zweimal gegen Kasachstan, im Fernsehen zu bestaunen. Paradoxerweise auf zwei verschiedenen Fernsehkanälen, denn die Rechte für die Auswärtsspiele liegen nicht mehr beim ORF.