gerald schwaningerAm Sonntag fand die Weihnachtsfeier der Kampfmannschaft in der Villa Blanka in Innsbruck statt. Das tivoli12 magazin nutzte die Gelegenheit, um Geschäftsführer Mag. Gerald Schwaninger mit den aktuellen Medienberichten zu konfrontieren.


Gerald, bei der Weihnachtsfeier sollten die Glocken süßer klingen wie im Rest des Jahres. Für die Wacker-Fans haben heute früh die Alarmglocken geläutet, als sie die aktuellen Medienberichte verfolgt haben. Ist die Lage wirklich so trist, wie sie dargestellt wird?

Also, der heutige Bericht in der Tageszeitung... Ich weiß nicht, welches Spiel da gespielt wird. Fakt ist: Dieses Spiel stimmt nicht. Vor allem auch dieser Paragraph mit den 100.000 € Vorgriff auf das nächstjährige Budget entbehrt jeglicher Wahrheit! Ihr kennt mich, ich würde das nicht sagen, wenn es nicht so wäre. Ich schreibe auch die Rechnungen, die ihr gerne bei mir einsehen könnt. Ich weiß nicht, welches Spiel hier gespielt wird. Von meiner Seite wird es da auch sicher eine schriftliche Gegendarstellung geben. Selbst diese Hochrechnungen, die da angestellt werden... Man weiß, wer die Zahlen in diesem Hause macht. Das bin auch ich. Ich bin aber von diesen beiden Journalisten nicht einmal zu diesem Thema befragt worden. Mehr will ich dazu auch gar nicht sagen. Da ist mir auch die Zeit zu schade. Ich bin es nicht gewohnt, dass man mit dem FC Wacker Innsbruck so umgeht.

Dass die heurige Saison grundsätzlich sportlich schlecht begonnen hat, ist klar. Wir sehen auch, dass die Zuschauerzahlen nicht das widerspiegeln, was wir alle gerne sehen würden. Das ist richtig, aber von Horrorszenarien wie es bei uns immer so ist, anscheinend ist der 21. Dezember (Anm.: vermeintlicher Weltuntergang) auch nicht mehr soweit weg. Nein, wirklich! Wir haben viel schwierige Zeiten in diesem Verein gehabt, aber definitiv nicht mehr diese Katastrophen-Situation, wie sie vor Jahren bestand. Wir haben ein Bilanz-Ergebnis, das ein ordentliches Plus ausweist. Wir sind am Weg. Die heurige Saison hat Aufgaben mit sich gebracht, keine Frage, aber bei weitem nicht diese Dramatik, die hier dargestellt wird. Fakt ist, wir müssen mit vielen Partnern die Verträge verlängern. Wenn aber so eine Berichterstattung über den Verein hereinbricht, und dass einige unglückliche Aussagen getätigt wurden, erschwert natürlich diese Situation. Von einem Weltuntergangs-Szenario beim FC Wacker Innsbruck sind wir aber weit entfernt.

Also muss sich der Wacker-Fan um seinen Herzensverein keine Sorgen machen?

Der Wacker-Fan sollte in diesen Tagen vielleicht nicht zu viel lesen. Das ist meine Empfehlung für Weihnachten. Besser einen guten Film, etwas friedliches schauen, das entspannt und tut gut. Bei allem Respekt. Es ärgert mich. Es ärgert mich richtig! Und das können wir als FC Wacker Innsbruck so definitiv nicht stehen lassen.

Ein ganz anderes Thema. Wie verbringst du persönlich Weihnachten?

Ich freue mich auf meine Mädels, meine Familie. Das hat in letzter Zeit wirklich etwas gelitten. Darauf freue ich mich sehr. Ich werde Schifahren gehen. Ich bin ein leidenschaftlicher Schifahrer. Ich wünsche mir eine grandiose Rückrunde, dann bin ich sehr zufrieden.

Dann wünsche ich schöne Weihnachten und einen guten Rutsch!

Vielen Dank! Das wünsche ich allen Wacker-Fans und Sympathisanten auch.

 

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Christian Hummer Christian Hummer

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