Weiterlesen: Underworld?Wir schreiben das Jahr 1469. Hartberg wurde von kaiserlichen Truppen erobert und dem Herrschaftsbereich des Königs von Ungarn entzogen. Wenige Jahre später drang ebendieser, Matthis Corvinus, in das Gebiet ein und zerstörte die Stadt (erstmalige Nennung als Stadt 1286).

Weiterlesen: Wie eine Fata MorganaEs ist schon lange her, dass Wacker Innsbruck einen erfolgreichen Auftritt im Cup hinlegen konnte. So nah und doch so weit. Seit 1993 konnte man in diesem Bewerb nicht mehr reüssieren, nicht einmal der dreifache Meister und Seriensieger zur Jahrtausendwende konnte sich den Titel sichern. Aufsteiger Kärnten, Regionalligist Pasching - die Kleinen wurden zum Stolperstein für die Tiroler. Genau das will man sehen im Pokalbewerb: Überraschungen, Blamagen, Sensationen. Und genau darauf hoffen die vermeintlich „Kleinen“, wie etwa der Sportklub Amstetten.

Weiterlesen: MillionengräberWiener Neustadt hat einen fruchtbaren Boden, vor allem für große Ideen. Ganz große Ideen. Zwei davon wollen wir uns im Folgenden genauer betrachten:

Weiterlesen: Alte BekannteManche Fußballer werden zu Legenden nicht nur über ihr Spiel, sondern weil sie dem Verein treu bleiben. Robert Wazinger etwa. Von der WSG ins Tivoli gelotst, spielte er bei Millionenclubs und Pleitegeiern, bei Meistern und Regionalligisten, 18 Jahre lang nur Innsbruck. Solch treue Seelen finden sich immer seltener, die neuen Vereinsstrukturen verhindern das. Und dann gibt es andere, die müssen die Welt entdecken, Neues kennenlernen. Die müssen hinaus, aufs Land, in die Länder. Manchmal finden sie auf ihrer Reise nicht nur Unbekanntes, sondern treffen auf alte Bekannte. Etwa, wenn der FC Wacker in Kapfenberg zu Gast ist.

Weiterlesen: Bei Thor, Odin und Loki

Die dritte Runde der ersten Liga endet für den FC Wacker Wacker Innsbruck nach der siebten. Was wie eine kleine Teufelei des Gottes Loki klingt, war nicht nur sein Verdienst, doch lest im folgenden mehr von der Hartberg Saga.

Weiterlesen: Viertel... was?Angaben liegen immer im Auge des Betrachters. Wer schon mal am Oktoberfest war, der weiß, dass eine Maß nur eine ungefähre Angabe ist. Muss jetzt nicht unbedingt ein Liter sein. Und Liter muss nicht gleich Liter sein. Zumindest meint ihr Autohersteller, dass die verbrauchten 5,5 Liter doch eher nur 4,2 sind. Was fahrens denn auch so wild. Und auch ein Viertel muss nicht unbedingt immer das bedeuten, was man meint. Gut nur, dass ein Meisterschaftsviertel einfach 9 Spiele bedeutet, wenn auch nach 7 von 43 ½ Wochen der Saison, also weniger als einem Sechstel. Lassen Sie sich nicht verwirren, einfach an den Fakten festhalten. Etwa, dass man im ersten Spiel des zweiten Viertels auf Blau-Weiß Linz trifft. Und das kommt ja aus dem Hausruckviertel.

Weiterlesen: Keep calm...Briten sind ein eigenes Völkchen. Mit einer eigenen Art Humor. Da kommen die Deutschen, bomben Ihnen die Städte zusammen und drängen das Empire auf eine kleine Insel zwischen Nordsee und Atlantik zurück – und sie schnappen sich einen Besen, fegen den Schutt zusammen, geben die Parole „We can take it – das vertragen wir“ aus. Und drucken Plakate, die 60 Jahre später zum Kultobjekt werden. Andere kriegen schon Panik, wenn man gegen Ried verliert. Unangenehm, sicherlich, aber noch nicht das Ende. Gegen Liefering kann alles wieder anders aussehen. Oder schlimmer. Egal, keep calm.

Weiterlesen: Ich oder ichVor 20 Jahren ist Viktor Frankl, der große österreichische Psychiater, gestorben. Geboren wurde er 1905, wenige Tage, bevor in Innsbruck im Gasthof Bierwastl der erste selbständige Fußballverein gegründet wurde. Frankl liebte zwar das Klettern über alles (siehe Bild), kam aber nicht in den Bergen zur Welt, sondern in Wien. In der Czerningasse, zwischen Nestroyplatz und dem Würstlprater, einer Parallelstraße zur Zirkusgasse. Wien ist halt ein einziges Theater, ob auf der Bühne, im Zelt oder am Fußballplatz. Kein Wunder, dass dort die Psychotherapie ihren Ursprung nahm. Frankl, wie auch seine Bekannten Sigmund Freund und Alfred Adler, hatten ihre Studienobjekte ja geradezu vor der Nase, massenhaft. Und Innsbruck das Glück, dass Frankl, Freud, Adler nicht Tiroler waren – denn zu analysieren gäbe es hier nicht weniger.

Weiterlesen: RiedLoadedEs gibt ja Sachen, die sind im Original einfach unschlagbar. Der Typ 2 T1 etwa, am besten als Samba. Also der VW Bulli mit den 23 Fenstern, die Hippie-Legende schlechthin. Die Neuauflagen? Bieder, überteuert, Diesel-skandalisiert. Oder das „Taferl“ in TV-Polit-Konfrontationen. Ein Meisterstück des Populismus. Jedes weitere – ein billiger Abklatsch, wenn man auch noch so sehr das Original zu imitieren sucht in Gestik und Thematik. Und doch wird es immer wieder versucht, immer wieder will man den Erfolg des Ursprungs durch einen Reload einfangen. Nicht immer haut es hin. Fragen Sie mal nach, derzeit, bei der SV Ried.

Weiterlesen: 10 Jahre tivoli12 - das waren die Quotenbringer10 Jahre ist es nun her, dass tivoli12 zu später Stunde dem damaligen Geschäftsführer des FC Wacker Innsbruck Georg Willeit in einem Lokal in Innsbruck vorgestellt wurde. Zu dieser Zeit gab es noch keine Online-Fanzines in Österreich und er war begeistert und sah viel Potential, den Verein abseits der Mainstream Medien präsentieren zu können.

Weiterlesen: DerbyEs ist wieder soweit. Es ist Derby-Zeit. Sie wissen ja, das Spiel, das ganz besondere Bedeutung hat, das unbedingt gewonnen werden muss, das zeigt, wer der Platzhirsch ist. Das Spiel, das zeigt, dass man die Nummer eins im Land ist. Sagen die einen. Das Spiel, das völlig überbewertet und von Fans wie Medien aufgebauscht wird, um einer ansonsten fast einschläfernden Eintönigkeit der Liga mit vier Begegnungen gegen jeden etwas mehr an Spannung zu verleihen. Sagen die anderen. WSG Wattens gegen Wacker Innsbruck halt, das Duell der Brüder.