Weiterlesen: Super TuesdayEs gibt Tage, die entscheiden über deinen weiteren Weg. Es können ganz gewöhnliche Tage sein, die dir wie der Sonnenuntergang zuvor und der Sonnenaufgang danach scheinen. Sie können für dich selbst nichts besonderes darstellen. Aber für alle rund um dich herum. Wie etwa der Super Tuesday, an dem oft nicht viel passiert, der aber in der medialen Geiselhaft zwischen amerikanischen Kabelnachrichtennetzwerken und dem Murdoch‘schen FOX-Imperium zu einem Orakel ähnlich dem Delphis hochgespielt wird. Das Spiel gegen Liefering könnte auch so ein Dienstag sein. Nicht, weil es um viel geht – nur drei Punkte von insgesamt 108. Aber man könnte es als Richtungsanzeiger verstehen.

Weiterlesen: Ein Fuchs, der Dax!Man muss kein begnadeter Spieler gewesen sein, um ein Team als Trainer anzuführen. Es ist auch keine Garantie für Erfolg, fragen sie etwa Sunna, das Hunderl von Toni Polster, das sich mit seinem Herrl den exzessiven Bewegungsdrang teilt. Andererseits, sieben Meistertitel, vier Cupsiege und ein Finale im Europapokal der Pokalsieger, das kann schon was. Sowas erreicht man nicht mit ASV Statzendorf, da ist schon mehr notwendig für einen gebürtigen St. Pöltner. Einen, der darauf brennt, mit seiner Heimatstadt dem FC Wacker Innsbruck die Tabellenführung zu entreißen.

Weiterlesen: Die Herbstsaison 2015 des FC Wacker Innsbruck - Teil 1Zu Beginn des neuen Jahres blickt das tivoli12 magazin auf die Herbstsaison der Kampfmannschaft des FC Wacker Innsbruck zurück. "Herbstmeistertitel" und "Winterkönig" fühlen sich gut an, doch wie hat die Mannschaft das erreicht? Ein Blick in die Statistik zeigt es.

Weiterlesen: Dis·zi·p·linEs stimmt. Man kann einen Vize- und kommenden Weltmeister während des Spiels am eigenen Speichel teilhaben lassen und dennoch Europameister und dreifacher Champions-League-Sieger werden. Man kann sich mit einem Kopfstoß und der 15. Roten Karte vom aktiven Sport verabschieden und dennoch ein weißes Ballett anführen. Man kann auch mit seiner linken das Mutterland des Fußballs demütigen und dennoch zur Ikone des Fußballs werden. Man kann also die Disziplin schleifen lassen und dennoch ein Held sein. Aber „man“ ist halt zumeist nicht Frank Rijkaard, Zinédine Zidane oder Diego Maradona. Sondern manchmal nur Spieler in Österreichs zweiter Liga, wie etwa die Kicker von Wacker Innsbruck und LASK Linz. Und dann braucht es Disziplin, um erfolgreich zu sein.

Weiterlesen: Wacker Innsbrucks wunderbare Welt der HeimspieleZu Hause ist es doch am schönsten. Wenn der erste Schnee die Berge in ein romantisches Weiß hüllt, die Christkindlmärkte einen Duft von Zimt und Kiachln verströmen und der hell erleuchtete Christbaum Weihnachtsstimmung verbreitet. Gut, manche denken da eher an den grau-braunen Matsch, der von den grau-braunen Autos auf die Gehsteige gespritzt wird, betrunkene deutsche Studenten, die versuchen, betrunkene italienische Touristen bei einem (weiteren) Becher lauwarmen Glühweins zu übertönen und dem unvermeidbaren dreiundzwanzigsten Mal „Last Christmas“ aus dezent übersteuerten Kaufhaus-Lautsprechern. Zu Hause kann auch anders sein. Wer weiß das besser als der FC Wacker Innsbruck, der am Freitag noch einmal Gäste im eigenen Wohnzimmer empfängt, diesmal die Kapfenberger Sportvereinigung.

Weiterlesen: Keine WahlSie haben die Wahl. Sie entscheiden, was die Zukunft bringt. Dabei dürfen sie aber kein X machen, das wäre die falsche Wahl. Ah, da ist er ja, der Unterschied. Während ganz Tirol am Wochenende die Wahl hat und sein X macht, wäre ein X für Wacker wohl untragbar. Da haben sie keine Wahl, die Innsbrucker. Also beide, die Fußballer und die anderen Innsbrucker, die ja auch nicht wählen dürfen. Darum können sie sich auf den Fußball konzentrieren, ganz und gar. Denn der Gegner ist kein Niemand, es wartet der FAC. Das Team, das den Tirolern schon einmal einen Punkt abgeknöpft hat, damals in Runde 11. Es war der erste für die Floridsdorfer nach 10 Niederlagen en suite - und es soll nicht der letzte bleiben für den Tabellenletzten.

Weiterlesen: The Good, the Bad and the Ugly  Es ist manchmal schwierig, wieder in den Alltag zurückzukehren, sich mit ganz profanen Dingen zu beschäftigen, als sei nichts geschehen. Das ist aber auch nicht notwendig, denn für alles gibt es eine Zeit. Eine Zeit zum Weinen und eine Zeit zum Lachen. Meint zumindest das Buch Kohelet (Anm.: Schrift aus der Bibel, die aus Weisheitssprüchen, praktischen Lebensratschlägen und Warnungen vor falscher Lebensweise besteht). Eine Zeit, um innezuhalten, und eine Zeit um zu feiern und sich des Lebens zu erfreuen. Oder des Spiels. Oder beides, denn Fußball ist ein Spiel, das das Leben widerspiegelt. Das Gute, das Schlechte, tja, und auch das Hässliche.

Weiterlesen: Erster Probegalopp 2016Der FC Wacker Innsbruck bestritt sein erstes Testspiel im Jahr 2016 gegen Regionalliga-West-Winterkönig WSG Wattens. Bei guten äußeren Bedingungen trennten sich die Teams mit einem 1:1-Unentschieden. Ex-Wackerianer Marcel Schreter brachte Wattens in Führung, die durch einen schönen Freistoß von Kevin Nitzlnader egalisiert wurde. Besonders im Fokus standen die Neuerwerbungen des FC Wacker Innsbruck. Das tivoli12 magazin präsentiert exklusiv das gesamte Spiel, in dem Henrik Ojamaa (1. Halbzeit) und Christoph Kobleder (2. Halbzeit) erstmals für Schwarz-Grün aufliefen.

Weiterlesen: Waidmannsheil!Treffen sich zwei Kärntner, gründen sie einen Chor. Treffen sich Tiroler und Kärntner, ist es die 17. Runde der Ersten Liga. Treffen sich zwei Jäger... Ach, lassen wir das. Obwohl, ganz unpassend wäre es nicht. Denn beinahe gleichzeitig mit den Farben – von blau-gelb auf violett-weiß – wechselte die Austria 1960 ihre Heimat und ließ sich im neuen Stadion nieder: im Klagenfurter Stadtteil Waidmannsdorf. Dort wird sich der Innsbrucker Jagdverein auf die Pirsch legen, um den nächsten Gegner in fremdem Revier zur Strecke zu bringen.

Weiterlesen: Die Herbstsaison 2015 des FC Wacker Innsbruck - Teil 2Zu Beginn des neuen Jahres blickt das tivoli12 magazin auf die Herbstsaison der Kampfmannschaft des FC Wacker Innsbruck zurück. "Herbstmeistertitel" und "Winterkönig" fühlen sich gut an, doch wie hat die Mannschaft das erreicht? Ein Blick in die Statistik zeigt es.

Weiterlesen: High NoonEin einsames Fleckchen Erde. Ein paar wenige Neugierige, die sich fern des Geschehens in Sicherheit verbarrikadiert haben. Ein Held auf der einen Seite, ein Stern ziert seine Brust. Nicht mehr strahlend, sondern fast schon einsam und alleine, nur eine Hand voll Getreuer steht ihm noch bei. Eine Gruppe von Halunken auf der anderen, zu jeder Schandtat bereit. Nein, kein Western. Es ist High Noon. Es ist West-Derby. Der strahlende Held mit dem Stern für 10 Meisterschaften trifft auf das dreckige Dutzend aus Maxglan. So sieht es aus im wild, wild West.