Weiterlesen: Die Botox-Boys von Qo‘noSWarum sich sorgen, wenn die Lösung doch so einfach ist. Ein paar Tropfen Botulinumtoxin, mit der Spritze unter die Haut injiziert, und weg sind sie, die Sorgenfalten. Da wirken sie einfach Wunder, diese neurotoxischen Proteine. Glatt wie ein Babypopo, die Stirne der Mannen von Wacker Innsbruck, trotz Niederlagenserie, trotz weitaus verpasster Zielsetzung, trotz minimalem Punktevorsprung nach hinten, trotz Finanzierungslücke. Gut so. Denn nähmen sie die Lage so ernst, wie sie sich darstellt, dann müssten sie vor dem Spiel gegen den SV Horn aussehen wie Lieutenant Commander Worf, der alte Klingone von der Enterprise. Da hälfe auch kein Botox mehr.

Weiterlesen: DU bist der neue Professor!Nachdem die sportliche Leistung der letzten Jahre bei den Zuschauerzahlen ihre Spuren hinterlassen hat, hat nun auch Professor Wacker, ich zitiere, „die Schnauze voll“! Doch das ist kein Grund die Kategorie sterben zu lassen. Vor allem nicht, wenn man bedenkt, dass die Spielerbewertung am Tag nach dem Spiel von meist mehr Menschen gelesen wird, wie sich im Stadion einfinden.

Weiterlesen: Feel the Bern? Burn!Also, nein, es geht hier nicht um ein Business, das eine ganze Region am wirtschaftlichen Gängelband hält, dessen Auslagerungspläne eine ganze Gemeinde ins Chaos stürzen und bei dem gefühlt jeder Einwohner angestellt ist. Also nicht Charles Montgomery Burns und Springfield (Anm.: Die Simpsons). Es geht hier auch nicht um die helvetische Stadt, um ein Schweizer Revival, das Wacker wieder zurück auf Schiene bringen soll. Das dicke Plus in der Flagge der Eidgenossen war hierzulande nicht mehr als ein ausgabenseitiges Plus, das leider völlig ohne Wirkung blieb. Nein, es geht um die Rückkehr von ihm. Dem Bernie Sanders des FC Wacker Innsbruck, dem neuen alten Captain an Bord. Dem Präsidenten, auf dem die Hoffnung für eine bessere Zukunft liegt. Gerhard Stocker ist zurück, wohl DER Wintertransfer aus schwarz-grüner Sicht.

Weiterlesen: Auf zum PöstlingbergLangsam fährt sie mit maximal 25 km/h hoch, nicht nur die Erfolgskurve des nächsten Gegners des FC Wacker Innsbruck, sondern auch die Pöstlingbergbahn. Die 1891 errichtete Adhäsionsbahn gilt als eine der steilsten der Welt. So wie Josef Urbanski den steilen Aufstieg plante, so machte das bis jetzt auch der Ex-Innsbruck-Trainer Klaus Schmidt mit Blau-Weiß Linz.

Weiterlesen: Lasst uns froh und munter sein...51 Wochen im Jahr ist für Innsbruck St. Nikolaus ein Stadtteil. Anbruggen sagen manche und verweisen stolz auf die lange Geschichte. Koatlackn sagen andere und meinen damit despektierlich gleich alle Einwohner der Stadt. Eine Woche des Jahres aber wird St. Nikolaus zu einem sehnsüchtig erwarteten Gabenbringer und fast jede und jeder Erwachsene wieder zum Kind. Oder zum Angsthasen, wenn die Glocken der Krampusse, der treuen Begleiter des braven Mannes, ertönen. Doch vorm Nikolaus kommt Kapfenberg, und mit ihm die große Unbekannte: Geschenke oder Rute?

Weiterlesen: 1692 - Salem1692 das Jahr war historisch gesehen vor allem geprägt von den Hexenprozessen von Salem. Dass im selben Jahr der schottische MacDonalds Klan fast ausgerottet wurde, dass der pfälzische Erbfolgekrieg in vollen Gange war oder aber der erste Wetterbericht in einer Londoner Zeitung erschien, lassen wir mal beiseite.
Die Analogie ist verblüffend: 1692 Besucher und alles wirkte wie verhext. Trotz vordergründig passablem Spiel, schlich der FC Wacker Innsbruck schlussendlich gegen Liefering mit 0:2 vom Platz.

Weiterlesen: Pausentee mit FloridsdorfHalbzeit ist. In Amerika würden jetzt die Cheerleader aufs Feld kommen, die Marchin‘-Bands oder Musiksternchen, die ihre Platte promoten wollen. Medizinstudenten im Sezierkurs würden zum legendären Leichwendfest ausrücken und die Wirkung von linearen n-Alkanolen auf den eigenen Körper austesten. Und Wacker? Keine Feier, keine Party, keine Pause. Floridsdorf wartet, und die Wiener sind keine leichte Aufgabe für einen Mittelständler.

Weiterlesen: Touchdown!Football also. Der Sport mit dem amerikanischen Eierlaberl soll es sein, der die Zukunft von Wackers ehemaligem Torgarant bestimmt. Das zumindest vermeldet die Sportredaktion von Tirols meistgelesener Tageszeitung nach einem Gespräch mit Thomas Pichlmann. Mhm. Vielleicht gar keine so schlechte Idee, denn der Fußball, bei dem „Fuß“ nicht nur Namensbestandteil, sondern Hauptkörperteil des Spielgeräteberührens ist, der scheint am Tivoli aktuell nicht wirklich von Erfolg gekrönt. The Innsbruck Braves also, nicht mehr Wacker? Noch nicht, gegen Liefering sollte man sich unbedingt noch an die Regeln des International Football Association Boards halten…

Weiterlesen: Besser PessimistTut mir leid, das wird nix. Kein Sieg, keine drei Punkte, kein Jubel auf fremdem Terrain. Wacker ist einfach chancenlos. Klingt für Sie zu pessimistisch? Naja, Optimismus wurde in den vergangenen Monaten schnell und grausam bestraft. Wer nichts erwartet, kann nicht enttäuscht werden, auch nicht gegen Wr. Neustadt. Und Pessimismus rettet Leben. Glauben Sie nicht? Warten Sie einen Moment...

Weiterlesen: Spiel es einmal, Sam…Eine Legende in Schwarz-Weiß. Die unumschränkte Nummer Eins im Genre. Bekannt und gern gesehen, wenn auch schon etwas angestaubt. Mit vielen bekannten, ja sehr vertrauten Namen. Und mit einer Vergangenheit, die Interpretationsspielraum lässt – hat man ja zwei Identitäten. Es könnte jetzt der LASK gemeint sein, verdienter Tabellenführer und wohl designierter Meister der Ersten Liga. Oder auch „Casablanca“, vor 75 Jahren in die Kinos gekommen und immer noch einer der besten Filme der Geschichte. Weltweit. Da können die Linzer nicht mithalten, die sind grad mal in Österreichs zweiter Stufe dominierend. Und selbst das möchte der FC Wacker Innsbruck gerne widerlegen.

Weiterlesen: Das Ziel nicht aus den Augen verlierenFußball macht Spaß. Man trifft sich auf ein Kickerl, versucht, ein, zwei Bälle ins Tor zu bugsieren, die Freunde ein bisschen zu ärgern und sich selbst nicht zu verletzen. Fußball halt. Profisport sieht anders aus. Im Kern geht es auch um Spaß, Tore, Gegner ärgern – aber noch um mehr. Da braucht es Ziele, Visionen, ja Missionen. Die werden meist hoch angesetzt und idealer Weise weiter in die Zukunft verlegt, man kann sich ja nicht jedes Jahr nur rechtfertigen. Aber irgendwann ist die Zukunft Gegenwart, und dann wird von Fans und Medien eingefordert. Oder gewitzelt. Wie etwa bei Wacker Innsbruck. Oder Horn.