Weiterlesen: In vino veritasDie Austria kommt! Gut, das ist in dieser Liga keine Besonderheit, sind doch ein Drittel aller Spiele, also auch sechs Heimspiele, Begegnungen mit einer Austria. Wenn man also daheim auf eine Austria trifft, während die Fans der Nord nur noch von der nächsten Runde gegen die Austria sprechen und dabei völlig übersehen, dass nach DEM Spiel gegen die Austria ja die Austria wartet, dann war nicht zu viel Wein im Spiel. Dann sähe man ja nur doppelt. Das Austria-Triple eröffnet am Freitag jene aus Lustenau, die älteste der Austrias. Wobei, nein, also... Ach, genehmigen Sie sich ein Viertel und ergründen's mit mir die Wahrheit, so sie existiert.

Weiterlesen: Pecha Kucha (oder: Unaussprechlich)Fußball bringt manchmal ganz unaussprechliche Dinge mit sich. Und damit sind nicht die Versuche Rainer Pariaseks gemeint, ein Spiel des Heart of Midlothian Football Club im Tyncecastle Stadium, Edinburgh, anzusagen. Und auch nicht der Vereinsname eines kleinen violetten Vereins aus dem Nachbarbundesland, der, obwohl unaussprechlich, dennoch seit Beginn der Meisterschaft vom schwarz-grünen Fananhang partiell skandiert wird. Nein, manchmal ist es unaussprechlich, was Geld, ein globaler Masterplan und eine paralysierte Liga an Vereinen hervorbringen. Ebenso unaussprechlich ist der neue Trend, der langweilige Powerpoint-Präsentationen zu einem Kulturphänomen emporhebt: Pecha Kucha. Also Petscha Kutscha. Oder Peccchaa Kucccha in Teilen Nordtirols. Oder Pekutschka bei manchen Veranstaltern. Oder Peeha Kuuha in Kärnten (das h wäre hier stumm, bitteschön). Ein Thema, 20 Bilder, je 20 Sekunden. Vielleicht eine Möglichkeit, um das unaussprechliche Phänomen FC Liefering anzukündigen, in leicht adaptierter Form: 20 Sätze, 20 Worte.

Weiterlesen: Blau, blau, blau ist alles, was ich habe...Es ist alles ein bisserl kompliziert. Und dennoch ganz einfach und klar. Klar ist etwa, dass der FC Wacker Innsbruck in der ersten Runde des ÖFB-Cups auf den FC Blau Weiß Linz trifft. Und dass sich damit zwei Traditionsvereine begegnen, die die Geschichte der österreichischen Bundesliga, die Geschichte des Cup-Bewerbs entscheidend mitgeprägt haben – trafen sie ja etwa in den beiden Finalspielen Ende April, Anfang Mai 1978 aufeinander, um untereinander den Pokalsieger auszumachen. Kompliziert wird es, wenn der herzlose Vereinsrechtler moniert, dass beide Vereine zusammen erst gut 31 Jahre alt sind. Und noch gar kein Pflichtspiel gegeneinander absolviert haben. Aber gerade das hat ja wieder Tradition. Zumindest in Österreich.

Weiterlesen: HeiligenquartettEin neuer Patron ist in der Stadt. Keine Angst, sie sind hier nicht in einem niederösterreichischen Remake von „The Godfather“ gelandet – wobei, manche behaupten, auch solches soll sich in der jüngsten Landeshauptstadt Österreichs abspielen In einem erst kürzlich erbauten Stadtviertel würden Zustände herrschen wie... nein, den Vergleich ziehen wir jetzt nicht. Ein neuer Schutzpatron ist vor Ort und soll den SKN St. Pölten vor allem Unheil bewahren. Vordergründig: Tore und Niederlagen, wie etwa morgen gegen den FC Wacker Innsbruck.

Weiterlesen: Das war die Saison 2014/15 der DamenabteilungWie seit einigen Jahren üblich gibt es einen kleinen statistischen Überblick der abgelaufenen Saison. Den Schlusspunkt in der Reihe macht die Damenabteilung des FC Wacker Innsbruck.

Weiterlesen: Hail to the kingAls König Arthur das Schwert Excalibur aus dem Stein zog, wusste jeder schon vorab von seinem zukünftigem Erfolg. Niemand dachte an Krieg, Verlust der Freunde und Liebe und ein mysteriöses Ende auf der Insel Avalon. Als Ludwig 1845 in Nymphenburg das Licht der Welt erblickte, wussten alle Bayern, dass er einmal ihr König sein würde. Und niemand dachte an Entmündigung, Absetzung und ein Ende im Starnberger See. Vor der Runde der Zweitligasaison 2015/16 wusste bereits jeder, dass der König nur LASK Linz heißen kann. Doch niemand weiß, wie sich die Geschichte entwickeln wird. Zunächst treffen die Oberösterreicher in Runde drei auf den Tabellenführer. Und jetzt wird es völlig absurd: sein Name ist FC Wacker Innsbruck.

Weiterlesen: Das war die Saison 2014/15 - Herren IIWie seit einigen Jahren üblich gibt es einen kleinen statistischen Überblick der abgelaufenen Saison. Der zweite Teil beschäftigt sich mit der zweiten Herrenmannschaft und deren Wirken in der Regionalliga West. Die anderen Tiroler Vereine finden dabei auch Erwähnung.

Weiterlesen: Fast. Not furious.Wien. Die Hauptstadt Österreichs, zweitgrößte Stadt des deutschsprachigen Raums, Metropole des ehemaligen Habsburgerreichs. Wien ist glitzernd, pulsierend, lebendig, historisch faszinierend, überraschend modern. Und dann ist Wien auch Floridsdorf, nicht ganz so anziehend, nicht ganz so Großstadt, nicht ganz so furios, eher fast. Dass dieses Floridsdorf, dieses mehr Tor zu als Teil von Wien die fußballerische Nummer drei der Stadt ist, ist schwer zu akzeptieren, angesichts so klingender Namen aus Döbling oder Dornbach. Aber dieser AC aus Floridsdorf ist der nächste Gegner des FC Wacker Innsbruck, und ihn zu unterschätzen wäre fatal.

Weiterlesen: Das war die Saison 2014/15 - Herren KampfmannschaftWie üblich gibt es einen kleinen statistischen Überblick der abgelaufenen Saison. Den Anfang macht die Herrenabteilung mit der Profi-Mannschaft. In den nächsten Tagen folgen dann die zweite Herrenmannschaft, sowie die beiden Damenmannschaften.

Weiterlesen: Tanz auf dem VulkanKSV 1870. Drei Buchstaben, vier Zahlen, die regelmäßig österreichische Sportvereine zum Zittern bringen, sie um ihre Existenz bangen lassen. Für Schwarz-Grün derzeit kein Thema, man schaut recht relaxt auf diese Abkürzung, auch wenn die Furcht vor ihr den FC Wacker Innsbruck dorthin brachte, wo er nun ist. Nun zittert man eher vor KSV 1919, einem Kürzel, das vor Jahren noch ein müdes Lächeln auf Innsbrucker Gesichter zauberte. Tja, so ändern sich die Zeiten im Tiroler Fußball, statt dem Kreditschutzverband von 1870, Österreichs führendem Gläubigerverband, wird die Kapfenberger Sportvereinigung von 1919 zur Standortbestimmung für die heimischen Ballesterer.

Weiterlesen: Poldi, schau owa!Er wäre ein Wacker-Fan gewesen. Ganz bestimmt. Ein glühender noch dazu. Leopold hätte seine reinste Freude mit dem Spiel der Innsbrucker - ach, was sag ich – mit dem gesamten Verein gehabt. Jede einzelne Minute, jede Spielszene hätte er genossen. Er hätte gejubelt, vor Begeisterung geschrien, hätte wohl so manchen verdutzten Blick im Viereck des Tivoli auf sich gezogen. Auch das wäre ihm egal gewesen, vielmehr, es hätte ihn noch bestärkt. Und am Freitag gegen den SV Horn wäre er bestimmt im Stadion gestanden, voller Vorfreude auf weitere Qualen seiner schwarz(grün)en Seele. Wäre dies alles nur 120 Jahre früher passiert.