Weiterlesen: GhostbustersNein, wir haben keine Angst vor Geistern. Und auch, wenn man manche schon davon tuscheln hört – das Abstiegsgespenst ist sicherlich kein Gast am Tivoli. Derzeit aber ähnlich unrealistisch ist der Meistertitel, die Raute im Mittelfeld scheint derzeit ebenso wenig angesagt wie die Raute vor #gemeinsamaufsteigen. Um das eine jedoch auch für den letzten klar zu machen und sich dem anderen anzunähern, braucht es zwei Siege in den nächsten zwei Auswärtspartien. Nicht weniger. Den Anfang macht Blau-Weiß Linz, der Aufsteiger aus der Regionalliga Mitte.

Weiterlesen: Oho, Vorarlberg90 Minuten bräuchte man, um die Hymne Österreichs zu verdauen, meinte einst Hans Krankl. Der muss es ja wissen, unter ihm gelangen der Nationalmannschaft in 16 Pflichtspielen nur sechs Siege. Man könnte meinen, die Bundesliga setzte auch auf Hymnen, in Innsbruckern erreichte der Goleador mit einem Millionenkader auch nur 15 Siege aus 36 Spielen – und auch derzeit erklingt kein „Tongefüge“ (das meinte der Grieche, wenn er hymnos sagte) vor den Spielen der Ersten Liga. Dabei hätten gerade unsere nächsten Gäste aus Vorarlberg - neben ihrer heimlichen Hymne (https://youtu.be/5-68XIgYWP4?t=15s) - ja eine feine Auswahl an Liedern anzubieten.

Weiterlesen: WTF?!Citius, altius, fortius – schneller, höher, stärker. So schön hätte man über das olympische Motto reden können, über Innsbrucks Leistung schwadronieren, ein paar Quervergleiche ziehen... Aber dazu fehlt die Muse. Es fällt schwer, bei Wackers Auftritten noch ruhig zu bleiben, ein w. t. f. rutscht einem da unwillkürlich über die Lippen. Und es wird nicht leichter, der Linzer ASK wartet in der nächsten Runde. Die beiden weidwund geschossenen Titelkandidaten suchen den Turnaround.

Weiterlesen: LäuftMan ist schon schlechter in die Saison gestartet, es läuft. Also bei Wackers nächstem Gegner, dem Nachwuchs aus Liefering, dem unangefochtenen Tabellenführer der Ersten Liga. Bei Innsbruck läuft es auch. Genau so, wie es in den letzten Runden gelaufen ist, wie es Ende der vergangenen Saison gelaufen ist, wie es seit Monaten läuft. Die Schwarz-Grünen schließen derzeit dort nahtlos an, wo sie aufgehört haben – fern dem selbst ausgegebenen Ziel.

Weiterlesen: The shiny crystal fun factoryJetzt kommt es also, das Spiel gegen die Werksportgemeinschaft. Das Tiroler Derby unter Brüdern. Innsbruck und Wattens, Wacker und die WSG – über Jahrzehnte hinweg war dies ein Synonym, kein Duell. Man gewann gemeinsam, man verlor gemeinsam. Und gemeinsam wurde versucht, den Tiroler Fußball zu pushen. So sehr, dass die Wattener sogar ihre Mannschaft gaben, um den Schwarz-Grünen einen Neustart zu ermöglichen. Und dies, obwohl man von den Alleinherrschern des FC Tirol schäbigst behandelt worden war. Das wird den Wattenern, das wird allen voran Gernot Langes-Swarovski kein Tiroler Fußballfan, kein echter Wackerianer je vergessen. Ohne GLS wäre Wacker nicht das, was es in den letzten vierzig Jahren geworden ist. Ohne GLS würde es auch am Samstag kein Spiel geben unter den Brüdern, keine Schlangen am Einlass, keine Wartezeiten vor den Kiosken... Nein, halt, Letzters liegt nicht an GLS, das gäbe es auch bei anderen Spielen am Tivoli. Und bevor ihnen beim Rumstehen langweilig wird oder sie gar versuchen, Pokemons im Stadion zu fangen, rüsten wir Sie mit etwas sinnlosem Wissen aus. Als Eisbrecher und für einen schnellen Smalltalk wird’s wohl reichen...

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