Weiterlesen: Die Nummer 1Es könnte für den FC Wacker Innsbruck eine Saison der kurzen Wege werden. Naja, verhältnismäßig kurz, verglichen mit Dienstwegen der vergangenen Jahre wie Parndorf, Mattersburg oder Salzburg – wenn Salzburg im 21. Wiener Gemeindebezirk liegt. Für mehr kuschelige Nähe muss sich zunächst Regionalligameister Wattens in der Relegation durchsetzen, Grödig auch wirklich absteigen, die Amateure der Amateure von Neo-Bundesligist Rasenballsport Leipzig keinen Betriebsrat gründen - und Austria Lustenau die Lizenz erhalten. Die wahren Entscheidungen fallen also abseits des Ligaalltags. Dieser bietet im kleinen Westderby kaum viel mehr als ein Duell um die Vormachtstellung im Westen.

Weiterlesen: Na Servus...!Man mag von Herrn Mateschitz halten, was man will, aber das Gros seiner Produkte kann mit einer für den jeweiligen Markt stets recht hohen Qualität glänzen. Zumindest abseits des Getränkemarkts. Der „Genuss“ des „Energy-Drinks“ ist ein für viele nicht fassbares Phänomen und spaltet eine Bevölkerung wie der Verzehr von Lakritze. Aber wer hätte gedacht, dass mit der Übernahme eines Formel-1-Teams so schnell Erfolg kommen würde? Gäbe es einen Qualitätssender ORF III ohne die hervorragende Konkurrenz in diesem Segment, Servus TV? Hätte Salzburg jemals zu den Sternen greifen und in der Anzahl der Meistertitel mit Innsbruck gleichziehen können? Wohl kaum. Auch Liefering ist so ein Produkt. Jung, energiegeladen, gefährlich, unberechenbar. Und der nächste Gegner des FC Wacker Innsbruck.

Weiterlesen: Wuascht!Es ist ja ein heißes Thema am Tivoli. Naja, eben nicht, eher ein lauwarmes oder gar eiskaltes. Das macht sie ja so heiß, die beinahe schon ewige Diskussion um die Wurst, deren Temperatur, Verfügbarkeit und die Wartedauer darauf innerhalb der Stadiontore. Aber auch außerhalb des Stadions findet man sie (siehe Bild: Graffitti von HNRX). Manchmal scheint es, darüber wird mehr diskutiert als über die sportliche Leistung, den wirtschaftliche Erfolg oder die Entwicklung des Vereins. Heiß wird´s auch in Linz, aber nicht nur die Würste auf der Gugl, sondern auch auf dem Feld. Schließlich gastiert man bei einem direkten, äußerst gut besetzten Konkurrenten um den Platz an der Sonne. Ein Wurstunternehmenswerksbesuch wäre vielleicht angenehmer. Und für die Kundenzufriedenheit am Tivoli wohl auch langfristig mindestens gleich wertvoll wie der Aufstieg.

Weiterlesen: Einfach dem Kaninchen folgen...Den Optimismus muss man haben, bei sieben Punkten Rückstand den Titeltraum noch nicht zu begraben. Da muss man schon ordentlich Phantasie haben. Oder sich an Lewis Carrol halten. „Manchmal denke ich bereits vor dem Frühstück an nicht weniger als sechs unmögliche Dinge...“, lässt er die weiße Königin der kleinen Alice erzählen. Und Alice kennt sich aus, was Phantasie angeht, denn ohne Sie gäbe es kein Wunderland. Nichts anderes braucht wohl Klaus Schmidt, der noch nicht über das Ende des Traums sprechen will. Denn sieben Punkte Rückstand, das hatte man schon mal, in Runde 28, und niemand wollte mehr vom Titel sprechen...

Weiterlesen: Früher war alles... andersEs war ja früher einmal ganz einfach: du bist auf die Pfarrwiese gefahren und hast die Rapid getroffen. Nicht nur Häschen saßen in der Gruabn, sondern auch Sturm Graz. Den ASK hat man droben auf der Gugl getroffen. Und die Wiener Austria hatte nie Zuschauer, weil nicht mal die Fans wussten, welches Stadion zwischen Hoher Warte, Simmeringer Had und Ober St. Veit denn gerade das aktuelle ist. Ach, die gute alte Zeit. Jetzt kommt ein Team aufs Tivoli, das seine Heimspiele im ehemaligen Leopold-Stroh-Stadion austrägt. Mal schau‘n, wer da kommt...

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