Weiterlesen: Pausentee mit FloridsdorfHalbzeit ist. In Amerika würden jetzt die Cheerleader aufs Feld kommen, die Marchin‘-Bands oder Musiksternchen, die ihre Platte promoten wollen. Medizinstudenten im Sezierkurs würden zum legendären Leichwendfest ausrücken und die Wirkung von linearen n-Alkanolen auf den eigenen Körper austesten. Und Wacker? Keine Feier, keine Party, keine Pause. Floridsdorf wartet, und die Wiener sind keine leichte Aufgabe für einen Mittelständler.

Weiterlesen: Besser PessimistTut mir leid, das wird nix. Kein Sieg, keine drei Punkte, kein Jubel auf fremdem Terrain. Wacker ist einfach chancenlos. Klingt für Sie zu pessimistisch? Naja, Optimismus wurde in den vergangenen Monaten schnell und grausam bestraft. Wer nichts erwartet, kann nicht enttäuscht werden, auch nicht gegen Wr. Neustadt. Und Pessimismus rettet Leben. Glauben Sie nicht? Warten Sie einen Moment...

Weiterlesen: Deja-vuManchmal passieren Dinge, die kommen einen bekannt vor. Ziemlich bekannt. Eigentlich fast so, als ob man sie schon mal erlebt hat. Etwa, wenn ein Verein am Abgrund grundelt, seinen Trainer entlässt, eine Alternative dazu sucht. Und die Alternative dann Klaus Schmidt heißt. Nur diesmal heißt der Einsatzort des Feuerwehrmannes nicht Tivoli, sondern Gugl, und der Brandherd Blau-Weiß Linz. Man trifft sich immer zweimal im Leben.

Weiterlesen: Das Ziel nicht aus den Augen verlierenFußball macht Spaß. Man trifft sich auf ein Kickerl, versucht, ein, zwei Bälle ins Tor zu bugsieren, die Freunde ein bisschen zu ärgern und sich selbst nicht zu verletzen. Fußball halt. Profisport sieht anders aus. Im Kern geht es auch um Spaß, Tore, Gegner ärgern – aber noch um mehr. Da braucht es Ziele, Visionen, ja Missionen. Die werden meist hoch angesetzt und idealer Weise weiter in die Zukunft verlegt, man kann sich ja nicht jedes Jahr nur rechtfertigen. Aber irgendwann ist die Zukunft Gegenwart, und dann wird von Fans und Medien eingefordert. Oder gewitzelt. Wie etwa bei Wacker Innsbruck. Oder Horn.

Weiterlesen: Gau odr bliiboEin Gitarrenriff, eigentlich nur zwei Töne. Dazwischen das metallische Scheppern abgedämpfter Saiten. Simpel, aber eindrucksvoll. The Clash haben 1982 ein Lied hinterlassen, das zum Klassiker wurde. Und zur Frage, die sich Schwarz-Grüne immer wieder stellen: gehen oder bleiben? So, wie Wacker-Spiele derzeit enden, ist es wohl besser, nicht zu gehen. Vielleicht klappt‘s ja ohne Anhang auch im kleinen Westderby gegen Lustenau. „So you gotta let me know, should I stay or should I go?“.

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