Weiterlesen: Kobayashi MaruLange war man der Meinung, beim FC Wacker Innsbruck ginge es um Fußball. Ginge es darum, einen Verein finanziell stabil zu halten und dennoch sportlich zu reüssieren. Doch immer wieder krachte es, ob Abstieg nach einem Goldenen Jahrzehnt oder Umbenennung und Farbverlust, ob Verurteilung wegen Untreue oder donnernder Konkurs, ob Überlebenskampf als Verein oder Überlebenskampf am Rasenviereck. Wenn man glaubte, man hätte ein Problem gelöst, traten zwei neue auf. Was der Kobayashi-Maru-Test für Sternenflottenoffiziere im Star Trek universum ist, ist Wacker Innsbruck für den Tiroler Fußball. Ein Persönlichkeitstest. Es geht nicht darum, ein Problem zu lösen, sondern sich der Angst zu stellen in einer ausweglosen Situation. So wird jeder Gegner zum Angstgegner. Der nächste auf der Liste: SC Wr. Neustadt.

Weiterlesen: Moshimoshi, Horn! (Hallo, Horn!)Es geht in den Osten. Weit in den Osten. So weit, dass man sich schon fast vorkommt, wie in einem fremden Land. So weit im Osten, dass sich Japaner schon heimisch fühlen, dass in der Halftime-Show Miss Ayako mit ihrer glockenhellen Operetten-Stimme die Bäume blühen lässt. Nicht Hanami, also Kirschblüten betrachten, sondern die im Prater in Wien (https://www.youtube.com/watch?v=22hzB26BwKk&feature=youtu.be). Aber immerhin. So weit im Osten ist der nächste Gegner des FC Wacker Innsbruck zu Hause – der SV Horn. Kikku-ofu! (Anstoß!)

Weiterlesen: Oho, Vorarlberg90 Minuten bräuchte man, um die Hymne Österreichs zu verdauen, meinte einst Hans Krankl. Der muss es ja wissen, unter ihm gelangen der Nationalmannschaft in 16 Pflichtspielen nur sechs Siege. Man könnte meinen, die Bundesliga setzte auch auf Hymnen, in Innsbruckern erreichte der Goleador mit einem Millionenkader auch nur 15 Siege aus 36 Spielen – und auch derzeit erklingt kein „Tongefüge“ (das meinte der Grieche, wenn er hymnos sagte) vor den Spielen der Ersten Liga. Dabei hätten gerade unsere nächsten Gäste aus Vorarlberg - neben ihrer heimlichen Hymne (https://youtu.be/5-68XIgYWP4?t=15s) - ja eine feine Auswahl an Liedern anzubieten.

Weiterlesen: GhostbustersNein, wir haben keine Angst vor Geistern. Und auch, wenn man manche schon davon tuscheln hört – das Abstiegsgespenst ist sicherlich kein Gast am Tivoli. Derzeit aber ähnlich unrealistisch ist der Meistertitel, die Raute im Mittelfeld scheint derzeit ebenso wenig angesagt wie die Raute vor #gemeinsamaufsteigen. Um das eine jedoch auch für den letzten klar zu machen und sich dem anderen anzunähern, braucht es zwei Siege in den nächsten zwei Auswärtspartien. Nicht weniger. Den Anfang macht Blau-Weiß Linz, der Aufsteiger aus der Regionalliga Mitte.

Weiterlesen: LäuftMan ist schon schlechter in die Saison gestartet, es läuft. Also bei Wackers nächstem Gegner, dem Nachwuchs aus Liefering, dem unangefochtenen Tabellenführer der Ersten Liga. Bei Innsbruck läuft es auch. Genau so, wie es in den letzten Runden gelaufen ist, wie es Ende der vergangenen Saison gelaufen ist, wie es seit Monaten läuft. Die Schwarz-Grünen schließen derzeit dort nahtlos an, wo sie aufgehört haben – fern dem selbst ausgegebenen Ziel.

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