Weiterlesen: Super TuesdayEs gibt Tage, die entscheiden über deinen weiteren Weg. Es können ganz gewöhnliche Tage sein, die dir wie der Sonnenuntergang zuvor und der Sonnenaufgang danach scheinen. Sie können für dich selbst nichts besonderes darstellen. Aber für alle rund um dich herum. Wie etwa der Super Tuesday, an dem oft nicht viel passiert, der aber in der medialen Geiselhaft zwischen amerikanischen Kabelnachrichtennetzwerken und dem Murdoch‘schen FOX-Imperium zu einem Orakel ähnlich dem Delphis hochgespielt wird. Das Spiel gegen Liefering könnte auch so ein Dienstag sein. Nicht, weil es um viel geht – nur drei Punkte von insgesamt 108. Aber man könnte es als Richtungsanzeiger verstehen.

Weiterlesen: Ein Fuchs, der Dax!Man muss kein begnadeter Spieler gewesen sein, um ein Team als Trainer anzuführen. Es ist auch keine Garantie für Erfolg, fragen sie etwa Sunna, das Hunderl von Toni Polster, das sich mit seinem Herrl den exzessiven Bewegungsdrang teilt. Andererseits, sieben Meistertitel, vier Cupsiege und ein Finale im Europapokal der Pokalsieger, das kann schon was. Sowas erreicht man nicht mit ASV Statzendorf, da ist schon mehr notwendig für einen gebürtigen St. Pöltner. Einen, der darauf brennt, mit seiner Heimatstadt dem FC Wacker Innsbruck die Tabellenführung zu entreißen.

Weiterlesen: Keine WahlSie haben die Wahl. Sie entscheiden, was die Zukunft bringt. Dabei dürfen sie aber kein X machen, das wäre die falsche Wahl. Ah, da ist er ja, der Unterschied. Während ganz Tirol am Wochenende die Wahl hat und sein X macht, wäre ein X für Wacker wohl untragbar. Da haben sie keine Wahl, die Innsbrucker. Also beide, die Fußballer und die anderen Innsbrucker, die ja auch nicht wählen dürfen. Darum können sie sich auf den Fußball konzentrieren, ganz und gar. Denn der Gegner ist kein Niemand, es wartet der FAC. Das Team, das den Tirolern schon einmal einen Punkt abgeknöpft hat, damals in Runde 11. Es war der erste für die Floridsdorfer nach 10 Niederlagen en suite - und es soll nicht der letzte bleiben für den Tabellenletzten.

Weiterlesen: Dis·zi·p·linEs stimmt. Man kann einen Vize- und kommenden Weltmeister während des Spiels am eigenen Speichel teilhaben lassen und dennoch Europameister und dreifacher Champions-League-Sieger werden. Man kann sich mit einem Kopfstoß und der 15. Roten Karte vom aktiven Sport verabschieden und dennoch ein weißes Ballett anführen. Man kann auch mit seiner linken das Mutterland des Fußballs demütigen und dennoch zur Ikone des Fußballs werden. Man kann also die Disziplin schleifen lassen und dennoch ein Held sein. Aber „man“ ist halt zumeist nicht Frank Rijkaard, Zinédine Zidane oder Diego Maradona. Sondern manchmal nur Spieler in Österreichs zweiter Liga, wie etwa die Kicker von Wacker Innsbruck und LASK Linz. Und dann braucht es Disziplin, um erfolgreich zu sein.

Weiterlesen: Erster Probegalopp 2016Der FC Wacker Innsbruck bestritt sein erstes Testspiel im Jahr 2016 gegen Regionalliga-West-Winterkönig WSG Wattens. Bei guten äußeren Bedingungen trennten sich die Teams mit einem 1:1-Unentschieden. Ex-Wackerianer Marcel Schreter brachte Wattens in Führung, die durch einen schönen Freistoß von Kevin Nitzlnader egalisiert wurde. Besonders im Fokus standen die Neuerwerbungen des FC Wacker Innsbruck. Das tivoli12 magazin präsentiert exklusiv das gesamte Spiel, in dem Henrik Ojamaa (1. Halbzeit) und Christoph Kobleder (2. Halbzeit) erstmals für Schwarz-Grün aufliefen.

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