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Ausgabe: 08. März 2017

Georg Fraisl

13 Verträge laufen aus: Das riecht nach Umbau

Umbruch! Wieder einmal. Nach dem dritten Ersten-Liga-Jahr in Serie wartet auf Wacker Innsbruck im kommenden Sommer erneut eine große Kader-Renovierung. Zuletzt hatte es nach dem Abstieg 2014 eine Neu-Orientierung gegeben. Nun laufen im 24-Mann-Kader der Schwarzgrünen sage & schreibe 13 Verträge aus ...

Nach dem Abstieg 2014 wurde die Wacker-Mannschaft umgebaut. Ziel war der sofortige Wideraufstieg - vermieden wurde aber im allerletzten Match mit einem 3:0-Sieg gegen Horn der Absturz in die völlige Bedeutungslosigkeit.
Der Traum von der Rückkehr in die Bundesliga ist seither wie ein lästiger Rucksack, den die Tiroler durch die Erste Liga tragen.

Der in Ali Hörtnagls „Mission 2020“ angepeilte Aufstieg 2017 ging in die Hose - das historische Tief des Innsbrucker Profi-Fußballs wurde prolongiert. Schwarzgrün steht vor der vierten Saison in der zweiten Leistungsstufe in Serie - und es wird eine entscheidende. Weil nach der Liga-Reform der Ersten Liga eine wichtige Finanzierungs-Stütze fehlen wird: Das so wichtige TV-Geld ...

Wacker ist somit zum Aufstieg (die ersten zwei) verdammt. Und braucht für diese Monster-Aufgabe eine schlagkräftige Truppe.
13 Verträge laufen im 24-Mann-Kader aus. Das riecht nach Umbau - vor allem nach zwei Frühjahrs-Spielen mit zwei Niederlagen.

Die Hoffnung: Wer in Tirol bleiben will, kann sich in den verbleibenden 14 Runden mit guten Leistungen für eine weitere Zukunft in Schwarzgrün empfehlen. So sieht’s auch General Ali Hörtnagl: „Auslaufende Verträge gehören zum Geschäft. Profis wissen, was sie zu tun haben.“