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Ausgabe: 10. März 2017

Gernot Gsellmann

Zuviel für die Berater

Vieles wird schlecht geredet. Fast schon ein Modetrend in diesem Land. Manches ist überzogen, manches gerechtfertigt. Diese Zahl, Schwarz auf Weiß für Schwarz-Grün im heute veröffentlichten Bundesliga-Report, regt jedoch zum Nachdenken an. Eigentlich zum Staunen!

Wacker Innsbruck, ohnehin finanziell nicht auf Rosen gebettet, geht mit einigen seiner Ressourcen nicht sparsam um. Die 52.300 - Zweiundfünfzigtausenddreihundert - Euro für Spielervermittler (siehe unten) sind schlichtweg zuviel! „Aber wir legen alles offen“, verteidigt sich Neo-Präsident Gerhard Stocker . Was einige andere Erst-Ligisten wohl nicht machen. Doch selbst in der Bundesliga wäre man die Nummer sechs. Vor Altach (42.500) oder Admira (31.800).

Da wir dem „Modetrend“ jedoch nicht ungefiltert folgen wollen, muss eine andere Zahl erwähnt werden: Innsbruck war im Geschäftsjahr 2015/16 mit 47 Prozent an Personalkosten vom Gesamt-Budget absolutes Erste-Liga-Schlusslicht! Nur so viel zum Thema kostengünstige Infrastruktur ...

1. Wacker Innsbruck 52.300
2. SV Horn 41.000
3. Liefering 33.920
4. LASK 28.000
5. Wr. Neustadt 14.600
6. Austria Lustenau 9.115
7. FAC 5.000
8. Kapfenberg 3.000
9. Wattens 2.500
10. BW Linz 1.000

*offizielle Zahlen aus dem Bundesliga-Report