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Ausgabe: 10. März 2017

Wolfgang Müller

Männer-Fußball gegen die Jungbullen

Der FC Wacker will sich heute mit einem robusten Tivoli-Auftritt das erste Erfolgserlebnis 2017 sichern.

Innsbruck – Karl Daxbacher ist trotz des Fehlstarts und der spürbar gedämpften allgemeinen Lage optimistisch, dass heute ab 18.30 Uhr im Tivolistadion die Wende gelingt: „Weil ich jedes Spiel, egal gegen wen, mit der Überzeugung angehe, dass ich es gewinnen kann. Und das ist gegen Liefering nicht anders.“ Nur eines der letzten sieben Duelle gegen die Schwarzgrünen konnten die Salzburger gewinnen, mindestens ein Treffer gelang den Tirolern in diesen sieben Spielen immer. „Ich bin kein Freund von Statistiken, aber wenn diese Serie fortgesetzt wird, soll es mir natürlich recht sein“, so Daxbacher, dem sehr wohl bewusst ist, dass seine Mannschaft gehörigen Aufwand betreiben muss für das so heiß ersehnte erste Erfolgserlebnis 2017.

„Liefering ist eine Welt-Jugendauswahl mit hoher Qualität. Aggressives Pressing und ein extrem schnelles Spiel in die Tiefe haben sie im Blut. Außerdem können sie sich in der Sky Go Erste Liga völlig druckbefreit präsentieren.“ Also wie lautet das Rezept? „Erwachsenen-Fußball. Heißt, die Jungbullen mit robustem Auftritt nicht in Tritt kommen lassen und natürlich selbst auch versuchen, in Rhythmus zu kommen.“

Wacker-Neuzugang Ante Roguljic hat die Bullen-Ausbildung hinter sich und ist so wie sein Coach positiv eingestellt: „Wir wissen, was uns erwartet, und sind darauf eingestellt. Wenn wir unser Spiel durchziehen können, gewinnen wir auch.“

Personell sind beim FC Wacker zwei Positionen fraglich. Zwei rechte Außenverteidiger sind mit Michael Schimpelsberger (gesperrt) und Andi Hölzl (verletzt) außer Gefecht, daher wird auf eine Dreier-Abwehrkette mit zwei seitlichen Abfangjägern umgestellt. Ob Sturmspitze Patrik Eler nach seiner im Training erlittenen schmerzhaften Ristprellung doch noch fit wird, entscheidet sich erst heute. Sonst kommt Thomas Pichlmann wieder einmal von Beginn an zum Einsatz.