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Ausgabe: 12. März 2017

Gernot Gsellmann

Die englische Woche begann für Tirols Klubs (fast) wie gewohnt

Wie verhext. Diese schwarzen „englischen Wochen“. Wacker Innsbruck (mit einer einzigen Ausnahme) und Wattens scheinen vor der Dreifach-Belastung in sieben Tagen die eigenen Beine ständig einen Streich zu spielen ...

... denn auch im vierten Versuch (von insgesamt sechs 2016/17), optimal zu starten, schlug fehl. Tirols Erste-Liga-Klubs handelten sich erneut nur physische und psychische Probleme ein. Dabei waren die Gegner am Freitag alles andere als übermächtig.

? Noch nie agierten die Lieferinger Grünschnäbel (Durchschnittsalter der Startelf exakt 19 Jahre) so uninspiriert und ohne Elan. „So ein Liefering bekommt man nicht oft vorgesetzt“, stellte auch Christoph Freitag klar. Trotzdem gab’s mit dem 0:2 die dritte Pleite in der dritten Frühjahrspartie, eine Gelb-Rote für Alex Hauser, Ratlosigkeit. Weil vor allem der letzte Pass kaum den eigenen Mann fand. „Das macht unser an und für sich gutes Spiel kaputt.“ Bereits morgen muss es besser werden.

? „Der Reporter von ORF Steiermark hat mich gefragt: Wie bitter ist’s, wenn man ein Spiel verliert, das man klar dominiert hat?“ Thomas Silberberger hatte die Antwort: „Extrem. Unnötig wie ein Kropf!“ Doch der Nuller von Kapfenberg (1:2) wird Wattens nicht aus der Bahn werfen. „Wer sagt denn, dass wir beim LASK nichts holen? Irgendwann sind auch die wieder fällig.“ Auch wenn mit Lukas Katnik und Benni Pranter zwei Kreativkräfte gestern durch Bänderüberdehnungen nicht trainieren konnten. Die Schmerzen sollten sich bis Dienstag wieder verzogen haben.