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Ausgabe: 12. März 2017

Alex Gruber

Rütlischwur oder doch ein Schamane?

Beginnen wir bei den Blauweißen in Linz - dort, wo der emotionsgeladene Ex-Wacker-Trainer Klaus Schmidt nach elf Spielen bei drei Siegen, sieben Unentschieden und nur einer Niederlage hält. Die Wärme des Steirers strahlt offenbar auch in der Stahlstadt positiv auf die Ergebnisse aus. Ein Faktor, der Wacker fehlt.

Hier muss Neo-Coach Karl Daxbacher, der sich um Ruhe und Zusammenhalt bemüht, auch eine Suppe auslöffeln, die er nicht eingeschenkt hat: Wegen vieler auslaufender Verträge macht sich Unruhe breit, der Draht einiger Spieler zu General Manager Alfred Hörtnagl weise schon seit längerer Zeit Risse auf. Am Platz, daran sei an dieser Stelle dennoch erinnert, sind dennoch die Kicker am Zug. Dort hat sich die Aufmerksamkeit eines Profis nur ums runde Leder zu drehen.

Die nackten Tatsachen im Fußball-Frühjahr weisen u. a. zwei Torhüterfehler, zwei unnötige Ausschlüsse und nur einen erzielten Treffer aus. Es krankt an vielen Ecken und Enden. Vielleicht sollte man langsam wirklich einen schamanischen Trommler ins und rund ums Tivoli schicken, der die negative Energie ins Nirvana bläst. Das ist nur ein Gedanke. Es ist schon klar: Als schlagender Faktor weist sich nur harte Arbeit aus. Und jeder "buggelt" für seine eigene Zukunft.