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Ausgabe: 13. März 2017

Gernot Gsellmann

Geteiltes Leid ist nicht halbes Leid

Wacker Innsbruck empfängt heute Austria Lustenau, muss endlich die Scheu und die vielen Defensiv-Fehler ablegen

Gestern genoss er auf der Ahorn-Hütte, hoch über Mayrhofen (2000 Meter), einige kräftige Sonnenstrahlen. Endlich mal was Schönes in Tirol.
Denn überm Innsbrucker Tivoli hängen für Karl Daxbacher aktuell nur schwarzgrüne Wolken. Die müssen sich endlich verziehen - ansonsten wird es düster und gefährlich. „Wir sollten gegen Lustenau wirklich anschreiben.“

Die Frage ist nach den bisher gezeigten Leistungen nur: WIE? Denn in drei Frühjahrs-Runden konnte Wacker noch keinen Treffer aus dem Spiel heraus erzielen (erst einen aus einem Elfmeter), noch stand die Null (sechs Gegentreffer) nie, brachte sich Wacker durch zwei Blackouts in den letzten beiden Spielen auf die Verliererstraße, musste immer mit zehn Mann die Partie beenden ... „Das darf uns nicht mehr passieren.“

Dafür wird der Coach gegen die „geizigen Leidensgenossen “ aus dem Ländle (keine Treffer gegen FAC, BW Linz und Kapfenberg!) sein System ändern. Auch da Michael Schimpelsberger nach seiner Rot-Sperre und Patrik Eler nach seiner Verletzung zurückkehren werden. „Egal wer spielt. Wir müssen mehr in den gegnerischen Strafraum kommen.“ Nur so kann die Sonne überm Tivoli-Stadion wieder etwas scheinen ...