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Ausgabe: 16. März 2017

Alex, JM

Zuversicht auf grünes Licht: Wacker und Wattens rechnen mit der Lizenz

Durch den Punkteabzug von Kapfenberg rückte Wacker auf Platz vier vor. Das ist gut für die Optik, mehr aber nicht - mit den Steirern gibt’s für die Schwarz-Grünen und Wattens nun einen Konkurrenten mehr im Abstiegskampf. Die Tiroler Klubs gehen davon aus, die Lizenz für 2017/18 in erster Instanz zu erhalten.

FC Wacker: Alfred Hörtnagl wollte den Punkteabzug von Kapfenberg nicht näher kommentieren. „Für uns ändert sich nichts“, sagte der General-Manager. Der eigene Punkte-Abstand zu Abstiegsplatz neun blieb gleich. Sechs Zähler sind nicht gerade beruhigend. „Der Sieg gegen Lustenau war wichtig für die Brust, wir müssen jetzt weiter fleißig punkten.“ Dem Lizenzierungsverfahren blickt Hörtnagl recht zuversichtlich entgegen. „Wegen des negativen Eigenkapitals (rund 300.000 Euro) wird von uns aber vermutlich ein Reorganisationsplan verlangt werden, in dem wir vierteljährlich den Abbau der Schulden nachweisen müssen.“ Kalkuliert wurde für 2017/18 mit einem Budget von 4,8 bis 4,9 Millionen Euro.

Wattens: Vom Punkteabzug für Kapfenberg hatte WSG-Trainer Thomas Silberberger am Montag bei der Ausbildung zur UEFA-Pro-Lizenz gehört. „Einer mehr, der da im Strudel ist“, meinte er. „Wir müssen trotzdem unsere Punkte machen“, sagte Sportdirektor Stefan Köck.
Wattens brachte die Lizenz-Unterlagen am Dienstag nach Wien. Das Budget wird sogar angehoben, soll in der kommenden Saison 2,5 Millionen Euro betragen.