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Ausgabe: 18. März 2017

Kronen Zeitung

Im Abstiegskampf angekommen - auch weil Schiri Trattnig Wacker „bediente“!

War es auf die Belastung der „englischen Woche“ zurückzuführen? Oder einfach, dass gegen Austria Lustenau die Außen im Mittelfeld nicht überzeugen konnten? Eher zweiteres. Denn Karl Daxbacher schickte erneut eine neue Formation aufs Feld, brachte die beiden Alexander, Gründler und Hauser, statt Dorta und Holenstein. Und nach nur 23 Minuten musste Wackers Coach erneut umstellen, da sich Roman Kerschbaum verletzte (dafür Pirkl) ...

Doch daran lag es nicht, dass die Schwarz-Grünen nicht so richtig ihren Rhythmus fanden. Bei strömendem Regen hatten die Innsbrucker Probleme, in den gegnerischen Strafraum vorzudringen. Auch die Truppe von Ex-Wacker-Coach Klaus Schmidt war nicht gerade der Inbegriff von Gefährlichkeit. Bis knapp vor der Pause: Ein Pass von Tirols Innenverteidiger Baumgartner fand im Zentrum nur Thomas Goiginger, der von der Mittelauflage auf den Wacker-Kasten zulief, von der Strafraumgrenze exakt ins Eck traf (1:0/43.).

Davon angestachelt nahmen die Innsbrucker ihr Herz in die Hand, übernahmen nach der Pause die Kontrolle. Nur Schiri Trattnig passte sich dem Niveau nicht an: Einen Säumel-Freistoß verlängerte ein Linzer, Hauser staubte per Kopf ab - die Anerkennung blieb aus. Krasser Fehler (54.)!
Statt des 1:1 fiel auf der Gegenseite das 2:0. Erneut war es Goiginger - dessen als Flanke gedachter Schuss von Lercher noch abgefälscht wurde, sich so über Keeper Lukas Wedl ins Netz senkte (65.).

Schock? Fehlanzeige! Schimpelsberger wurde nur Sekunden später im Strafraum gefoult, Patrik Eler hauchte Wacker mit seinem elften Treffer neues Leben ein (1:2/67.). Und der Goalgetter hätte die Geschichte vom 28. August, als man ebenfalls mit 0:2 zurücklag, aber noch ein 2:2 entführte, im Alleingang wiederholen können. Doch seine Versuche verfehlten das Ziel hauchdünn bzw. wurden von Goalie Hankic entschärft. Die Daxbacher-Elf versuchte alles, wurde in der 94. Minute noch ausgekontert ...