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Ausgabe: 07. April 2017

Georg Fraisl

„Und jetzt bitte nur nicht nachlassen!“

Erst zum dritten Mal in der laufenden Erste-Liga-Saison konnten am vergangenen Freitag an einem Spieltag beide Tiroler Siege einfahren. Es waren für Wacker und Wattens wichtige Dreier, der Abstand zur Gefahrenzone ist größer geworden. Da will man heute anknüpfen: Wacker am Tivoli gegen Wr.Neustadt, Wattens in Lustenau.

FAC Wien und Wr. Neustadt sitzen zehn Runden vor Schluss auf dem „Todessitz“ der Ersten Liga. „Die brauchen“, seufzt Wacker-Trainer Karl Daxbacher mit Blick auf den heutigen Tivoli-Gegner, „jeden Punkt. Und ich denke, sie werden es mit einem Defensivkonzept wie die Admira im Cup gegen Austria probieren.“

Prost, Mahlzeit. Das klingt nach echtem Niederösterreich-Beton. Und nicht gerade nach dem, was den Schwarzgrünen bei ihren Heim-Auftritten so richtig liegt. Aber da müssen sie heute durch. Die Ansage von „Sir Karl“ ist eindeutig: „Ja nicht nachlassen! Wir müssen und wollen nachlegen. Und da braucht es die volle Einstellung, die in Horn gezeigt wurde. Nur ein bissl nachlassen – und das wird nicht funktionieren.“

Sechs Punkte trennen Wacker und Wr. Neustadt in der Tabelle. Mit einem Heimsieg wäre das Abstiegsgespenst vorerst einmal verscheucht. Von Entwarnung will aber auch Christoph Freitag nichts hören: „Es sind noch zehn Runden ausständig, das sind 30 Punkte. Selbst mit einem Sieg ist das noch nicht vorbei.“ Aber so gut wie. Wer den schwarzgrünen Karren aus dem letzten Dreck ziehen soll? Daxbacher setzt auf die erfolgreiche Horn-Elf.