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Ausgabe: 13. April 2017

t.w.

FC Wacker zittert um Pirkl

Innsbruck – Auswärtsspiel beim FAC? Da war doch was. Die 1:3-Niederlage bei den Wienern am 16. September 2016 war nicht nur der letzte Auftritt von Maurizio Jacobacci als Wacker-Coach, sondern ohne Zweifel auch ein Tiefpunkt der bisher so durchwachsenen schwarzgrünen Saison.

„Das sind natürlich keine schönen Erinnerungen“, denkt Mittefeldkämpfer Christoph Freitag nur ungern an jenen Herbstabend zurück. „Aber wir haben heute eine ganz andere Situation. Unsere Köpfe waren damals – auch wegen der Situation rund um den damaligen Trainer – ein bisschen leer“, erklärt Freitag, den sein aktueller Coach Karl Daxbacher zuletzt ja auch öffentlich als seinen „Leader“ geadelt hatte.

Dabei war Freitag ja vor gar nicht allzu langer Zeit vor dem Absprung gestanden. Der Fokus des LASK war auf den Niederösterreicher gerichtet. Doch der 27-Jährige entschied sich in der Winterpause für einen Verbleib beim Tiroler Traditionsklub, den er zuletzt ja sogar als Kapitän aufs Feld führen durfte: „Ich bin froh, wenn ich auf dem Platz stehe und die Schleife tragen darf.“ Geändert habe sich aber nicht viel. „Es ist kein großer Unterschied. Ich versuche der Mannschaft zu helfen“, erklärt Freitag.

Die erstmalige Rückkehr auf den FAC-Platz seit dem Jacobacci-Aus soll morgen aber unter einem besseren Stern stehen. „Auch wenn der Frühjahrsstart wieder nicht gut war und die Saison allgemein durchwachsen ist, haben wir das Positive aus dem Wiener-Neustadt-Spiel mitgenommen“, erinnert Freitag an die starke erste Halbzeit. Fehlen könnte morgen Simon Pirkl, der an Knöchelproblemen laboriert. Dafür kehrte Routinier Andi Hölzl diese Woche ins Teamtraining zurück.