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Ausgabe: 13. April 2017

Gernot Gsellmann

Plötzlich stand Onkel Conny vor der UEFA-Tür

Noch sind die Abstiegssorgen in der Erste-Liga nicht restlos vertrieben. Aber morgen könnten sie gegen Null reduziert werden – wenn Wattens (gegen BW Linz) und Wacker (beim FAC) siegen. Anregungen könnte sich Thomas Silberberger ausgerechnet im Zentrum des europäischen Fußballs geholt haben. Dort, wo er auch noch einen Verwandten traf ...

„Macht Spaß hier!“ Dabei hat Thomas Silberberger am Genfer See richtig viel zu tun: Der Wattens-Coach muss seit Montag (bis heute) für seine UEFA-Pro-Lizenz beim Sitz des europäischen Verbandes in Nyon arbeiten – gemeinsam mit z.B. Rapids Neo-Trainer Djuricin oder Alex Zickler, mit dem er zusammen eine Spielanalyse präsentieren musste. Wer lief „Silbi“ im Schweizer Ort überraschend über den Weg? Sein Onkel Conny Plautz, der in der Schiedsrichter-Fortbildung tätig ist.

Dagegen hat WSG-Routinier Florian Mader weniger Spaß: Er verpasste wegen eines Virus das 2:2 in Lustenau, erlitt diese Woche erneut einen Rückfall. Einsatz-Chancen: Gegen Null.

„Die Freude muss zurück.“ Karl Daxbacher hielt sich daher nicht allzu lange mit den Analyse des bitteren Heim-2:2 gegen Wiener Neustadt auf. „Was wir besprochen haben, war das Positive.“ Morgen steht das nächste schwere Spiel am schwarz-grünen Programm – in Floridsdorf. Zumindest kann Wackers Coach wieder auf Michael Schimpelsberger bauen, muss aber neben Ante Roguljic (Sperre) auch um einen zweiten Kreativspieler, Simon Pirkl, bangen: Knöchelverletzung. „Noch haben wir Hoffnung. Aber unser Kader ist sehr ausgeglichen – da sollten bzw. müssen solche Ausfälle kompensiert werden können.“