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Ausgabe: 14. April 2017

Georg Fraisl

„Ich habe beim LASK ärgere Dinge erlebt!“

Wacker kämpft heute am Spielfeld in Floridsdorf um den Klassenerhalt und im Hintergrund um die Lizenz – Trainer Daxbacher bleibt gelassen

General Alfred Hörtnagl und sein Schreibtisch. Ein Laptop, ein Terminkalender, viele Zettelchen. Alles dicht beschrieben. Termine, Notizen, Gedanken, Pläne. Der Kampf um die schwarzgrüne Zukunft ist auch eine Schreibaufgabe.
Die Lizenz für 2017/18 liegt nicht auf dem Schreibtisch herum. Das wäre auch zuuu schön, denkt man. „Ali“ bleibt gelassen – ganz im Geist dieser Zeit: „Wir schaffen das!“

Ein Büro weiter: Karl Daxbacher, der Trainer. Seine Gelassenheit ist Programm, er ist immer so.
„Natürlich kann ich mich den Diskussionen um die Lizenz nicht verschließen. Die Spieler auch nicht. Alle lesen Zeitungen“, redet „Sir Karl“ nicht um den Finanz-Brei herum. Sorgen mache er sich aber keine, behauptet er: „Ich habe Probleme genug, mit der Mannschaft erfolgreich zu sein. Darüber mache ich mir Gedanken.“

Zudem hat der 63-Jährige im Fußball schon einiges mitgemacht: „Ich habe Vertrauen, dass mit der Lizenz alles passt. Denn ehrlich: Ich habe beim LASK viel ärgere Dinge erlebt.“

Auch Torhüter Lukas Wedl lässt sich von den Lizenz-Diskussionen nicht durcheinander bringen: „Ich bin schon einige Zeit hier in Innsbruck. Da lernt man damit umzugehen. Ein Profi muss sich auf das Wesentliche konzentrieren. Und das passiert am Feld.“

Heute in Floridsdorf, wo Wacker einen Dreier anpeilt: „Aber selbst mit einem Sieg sind wir noch nicht alle Sorgen los“, sagt Daxbacher – eh klar – entspannt. Das Heimspiel gegen LASK wurde vom 28. April auf 8.Mai (18.30) verlegt.