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Ausgabe: 14. April 2017

Roman Stelzl

Wacker muss heute ein Zeichen setzen

Verlieren verboten: Bei einer Niederlage gegen den FAC (18.30 Uhr) droht dem FC Wacker der Abstiegskampf.

Innsbruck – Die Luft zum Atmen ist dünn in der Ersten Liga. Neun Punkte trennen den FC Wacker Innsbruck vom Tabellen-Schlusslicht Floridsdorfer AC – selbst der Viertplatzierte kann sich also keinen Fehler erlauben. Damit bekommt auch das Auswärtsspiel bei den Wienern (18.30 Uhr) das Prädikat „Sechs-Punkte-Spiel“ aufgedrückt. So wie die letzten Duelle gegen BW Linz (1:3), Horn (2:1) und Wiener Neustadt (2:2). Allesamt direkte Konkurrenten im zweiten Stockwerk des heimischen Fußballs, wo von Platz vier bis zehn alles eng beisammenliegt.

Ein Sieg ist Pflicht, soll es nicht noch enger werden. Zuletzt ließ die Punkteausbeute beim FC Wacker mit vier Zählern aus drei Partien zu wünschen übrig. Das gilt vor allem für vergangene Woche. Nach einer 2:0-Führung gegen Wiener Neustadt blieben am Ende ein Punkt, viel Unmut und jede Menge hängende Köpfe.

Ein Dämpfer, dem Wacker-Trainer Karl Daxbacher aber dennoch unbedingt Positives abgewinnen will. „Das war in erster Linie die erste Hälfte“, fasst der Coach zusammen.

Das Ziel ist nun, dass die Führung gegen Floridsdorf doppelt so lange hält. Die Statistik spricht für die Innsbrucker: Von fünf Duellen beim FAC konnte man zwei gewinnen – in drei Spielen heuer gab es zwei Heim-Erfolge. Einzig das Auswärtsspiel ging mit 1:3 verloren. Alle Partien begannen im Übrigen mit einem 0:1-Rückstand für Wacker.

Daxbacher ortet beim Gegner neuen Mut. „Durch den Sieg in Kapfenberg haben sie wieder Hoffnung geschöpft. Sie sind nur mehr drei Punkte hinter dem Nichtabstiegsplatz. Es wird eine schwierige und hart umkämpfte Partie“, erklärt der Niederösterreicher nach dem 1:0-Sieg des FAC bei den Kapfenbergern.

Die Charakteristik im Spiel des FAC liege im schnellen Angriff. Daxbacher: „Sie haben keinen langen Spielaufbau, spielen schnell und hoch nach vorne. Wir müssen versuchen, über Standards gefährlich zu sein und vielleicht so das entscheidende Tor zu machen.“

Der 21-jährige Lukas Wedl wird zum fünften Mal in Folge zwischen den Pfosten stehen („Ich versuche, dem Team so gut wie möglich zu helfen“) – mit Simon Pirkl (Sprunggelenksverletzung) wird eine wichtige Stütze vermisst. Ante Roguljic fehlt nach der Roten Karte im letzten Spiel.