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Ausgabe: 16. April 2017

Tobias Waidhofer

Schwarzgrüne Derbysieger

Auf einer „Gstättn“ (O-Ton Kufstein-Trainer Martin Hofbauer) unterlagen die Festungsstädter gestern bei den Wacker Amateuren mit 0:1 – Wörgl verlor erneut.

Kufstein – Stinksauer war Kufstein-Trainer Martin Hofbauer nach der 0:1-Derbyniederlage bei den Wacker Amateuren. Und das lag diesmal nicht zwingend an der Leistung seiner Truppe. Auch „wenn wir nicht in der Lage waren, ein Tor zu schießen“, wie „Hofi“ kritisch anmerkte.

Ein Dorn im Auge war ihm der Zustand des Tivoli-Nebenplatzes. „Diese Gstättn ist eine Frechheit. Das ist Verletzungsgefahr pur“, schimpfte der Kufstein-Coach, der auch noch einen „fragwürdigen Elfmeter“ hinnehmen musste.

Und weil Profi-Leihgabe Marco Hesina diesen kurz vor der Halbzeit zur Führung für die Wacker-Fohlen nutzte, durften sich die Schwarzgrünen über drei Punkte freuen. „Der Sieg ist verdient, weil wir uns die klareren Torchancen erarbeitet haben“, analysierte Coach Thomas Grumser. Was er zur leidigen Platz-Causa zu sagen hat? „Gut ist anders. Aber das wissen wir. Ich bin der Meinung, dass die Sumserei nichts besser macht.“ Trainieren können die Fohlen dank einer Partnerschaft fallweise in Rinn.

Die nächste bittere Pille im Abstiegskampf musste Wörgl bei der 0:4-Niederlage in Hohenems schlucken. „Ich versteh’ die Welt nicht mehr. Wir waren um drei Klassen besser“, schüttelte Trainer Denis Husic den Kopf. Trotz fünf Niederlagen in Folge wird der Kopf aber nicht in den Sand gesteckt. „Wir werden weiterkämpfen.“ Schon am Montag geht’s ja im Kerschdorfer-Cup gegen Kufstein ...