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Ausgabe: 18. April 2017

Georg Fraisl

Reifeprüfung: Karl will mehr sehen

Es wäre an der Zeit für etwas Neues. Noch nie ist es Wacker Innsbruck in der Ära von Karl Daxbacher nämlich bislang gelungen, zwei Siege in Serie zu feiern – und das soll sich heute beim Heimspiel gegen Kapfenberg ändern. Die Schwarzgrünen wollen den Elan des 2:1-Auswärtserfolges beim FAC aufs Tivoli mitnehmen. Eine Art Reifeprüfung unter „Sir Karl“.

Siege waren in den acht Meisterschaftsspielen unter Karl Daxbacher bislang die Ausnahme. Drei waren es.
Und zwei Siege am Stück – das hat Daxbacher als Wacker-Trainer überhaupt noch nicht erlebt. Jedes Mal, wenn das schwarzgrüne Selbstbewusstsein gerade mit einem Dreier etwas Oberwasser bekommen hat, gab’s wieder eine auf die Mütze. Zuletzt im Heimspiel gegen Wiener Neustadt, als Wacker nach dem 2:1-Auswärtserfolg bei Horn und einer 2:0-Pausenführung den Sieg kümmerlich verschenkt hat.

Nun kommen die Innsbrucker erneut mit einem Dreier in der Fremde aufs Tivoli. Daxbacher hofft, dass seine Truppe diesmal die „Reifeprüfung“ bestehen kann: „Wir haben beim FAC gutes engagiertes Attackieren gezeigt. Das sollten wir von diesem Match mitnehmen. Klar, jeder erwartet jetzt einen Sieg von uns. Und ich denke, dass wir die Reife dafür schon haben.“

Keine Änderungen

Das nahe Derby (Freitag, 20.30 in Wattens) beschäftigt den Wacker-Trainer noch nicht, auch in der Mannschaft sollte es noch nicht Thema sein. „Wir wollen den nächsten Schritt machen, das beschäftigt uns“, sagt Daxbacher, „das Thema Derby wird noch früh genug kommen.“
Personell wird es bei Wacker keine Änderungen geben. Das heißt, dass erneut Torschütze Roman Kerschbaum und Felipe Dorta im Mittelfeld zum Einsatz kommend werden.