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Ausgabe: 07. Mai 2017

Tobias Waidhofer

Eigenwerbung Marke Wedl

Innsbruck – Viel Zeit sich zu ärgern bleibt dem FC Wacker nach der 1:2-Niederlage in Lustenau nicht. Schließlich setzt der LASK sein­e Tirol-Tour schon morgen (18.30 Uhr) fort und gastiert im Tivoli.

Auch Trainer Karl Daxbacher hakte die Niederlage schnell ab: „Lustenau war einfach stärker. Das kann man nicht wegleugnen.“ Dass das entscheidende 1:2 20 Sekunden vor Schluss einschlug, „sollte uns so natürlich nicht passieren“.

Zwei schwarzgrüne Gewinner gab es im Reichshofstadion trotzdem: Raphael Gallé und Lukas Wedl. Der eine (Gallé) feierte früh eingewechselt für den verletzten Roguljic ein ordentliches Profidebüt, der andere (Wedl) überzeugte zum wiederholten Male zwischen den Pfosten. „Raphael war sehr engagiert. Man hat bei ihm wenig Nervosität erkennen können“, lobte Sir Karl den 17-Jährigen. Fast schon euphorisch – sofern des beim tiefenentspannten Daxbacher überhaupt möglich ist – wurde der Coach, als das Gespräch auf Lukas Wedl kam: „Er hat jetzt gegen Liefering und am Freitag zwei Top-Leistungen gezeigt.“ Der Gelobte selbst hielt sich zurück: „Ich habe einfach versucht, meinen Job zu erledigen. Am Ende hat es nicht gereicht, es war ein Ball zu wenig, den ich gehalten habe.“

In der Offensive hieß die gefährlichste Wacker-Waffe wieder einmal Patrik Eler. Der Slowene erzielte sein 21. Saisontor – und hat damit schon eines mehr auf dem Kont­o als der letztjährige Torschützenkönig Thomas Pichlmann. Apropos Pichlmann: Sein Ex-Trainer Daxbacher schaute dem Neo-Footballer gestern im Tivoli bei seinem Raiders-Debüt auf die Beine. Einige Ex-Kollegen hatten sich ebenfalls angekündigt...