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Ausgabe: 08. Mai 2017

Wolfgang Müller

FC Wacker spürt Wattens im Nacken

Im heutigen Nachholspiel gegen den LASK wollen die Schwarzgrünen im Tivoli das Punktekonto erhöhen.

Innsbruck – Die bittere Niederlage in Lustenau war schnell abgehakt, denn bereits heute wartet auf den FC Wacker (18.30 Uhr) die nächste schwere Aufgabe im Saisonfinale der Sky Go Erste Liga. Der designierte Meister gibt sich im Nachholspiel der 31. Runde die Ehre und will sich nach der 0:2-Pleite in Wattens auf keinen Fall mit der nächsten Tracht Prügel von Tirol aus auf die Heimreise machen. „Der LASK wurde im Tivoli heuer schon geschlagen, das haben wir wieder vor und das ist auch zu schaffen“, erklärte FCW-Coach Karl Daxbacher.

Beim 2:1-Heimsieg im Herbst steuerte Patrik Eler einen Treffer bei. Der Torjäger will auch diesmal seine Visitenkarte abgeben. 21 Volltreffer hat der 25-Jährige schon auf seinem Konto, im direkten Duell gegen René Gartler (16), seinen hartnäckigsten Verfolger in der Torschützenliste, will der Wacker-Profi seinen komfortablen Vorsprung verteidigen.

Der dritte Tabellenplatz ist für die Schwarzgrünen nach der Niederlage in Lustenau wohl außer Reichweite – Daxbacher: „Das wird sich nicht mehr ausgehen.“ Daher werden die noch ausstehenden vier Spiele auch eine Art Schaulaufen für die kommende Saison. Aber aufgepasst, die Wattener lauern mit nur einem Punkt Rückstand hinter dem FC Wacker. Und das Spieljahr als Nummer zwei in Tirol abzuschließen täte dem Hauptstadt-Club nicht gut.

„Klar wollen wir jedes Spiel gewinnen, aber wir werden schon gegen den LASK etwas umstellen. Auch der eine oder andere junge Spieler kann wie zuletzt Einsatzminuten sammeln“, so Daxbacher, der weiter auf den angeschlagenen Christoph Freitag verzichten muss. Auch Ante Roguljic muss pausieren, dafür ist Simon Pirkl nach Gelb-Sperre wieder dabei.