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Ausgabe: 08. Mai 2017

Georg Fraisl

Auch Ingolstadt hat Eler schon im Visier

Das Leben in den Bergen ist hart. Der LASK kann ein Lied davon singen. Bei den drei bisherigen Auftritten in Tirol hat der Erste-Liga-Meister und Bundesliga-Aufsteiger auch dreimal Prügel bezogen. Zuletzt am Freitag in Wattens (0:2). Und beim heutigen Nachtrag im Tivolistadion (18.30) wollen die Schwarzgrünen mit den Linzern sicher nicht netter sein.

Im Oktober gab’s für den LASK erst im Tivolistadion 1:2 Haue (14.10.2016), eine Woche später in Wattens (2:3, 21.10.2016). Wo die „Kristall Buam“ dem Meister auch am Freitag die oberösterreichische Lederhose ausgezogen haben (0:2).
Heute sind wieder die „Innschbrukkka“ dran. „Hoffentlich bleibt’s dabei, dass Tirol für den LASK kein guter Boden ist“, meint Wacker-Kapitän Sebastian Siller, „wir werden jedenfalls alles daran setzen.“

Zumal die Last-Minute-Niederlage der Schwarzgrünen am Freitag in Lustenau noch schmerzt.
Wacker-Trainer Karl Daxbacher setzt heute gegen den Tabellenführer die junge Welle fort, mit Gallé, Riegler, Egbe und Yilmaz stehen vier Teenager im Kader – Pirkl ist wieder dabei, Freitag und Roguljic müssen jedoch passen.

Die Ablöse steigt

Die Augen im Tivolistadion werden aber erneut auf Patrik Eler ruhen. Der Slowene erzielte am Freitag sein 21. Saisontor und sorgt mit dieser Ausbeute im In- und Ausland für Aufsehen. Serie-B-Klub Vicenza Calcio soll Interesse am Stürmer bekundet haben, am Freitag beobachtete ihn Thomas Linke, Sportdirektor von Ingolstadt. Die Ablöse steigt – diesen Eler zu halten, wird für Wacker immer schwieriger. Trotz Vertrag bis 2020.