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Ausgabe: 09. Mai 2017

Florian Madl

Pacta sunt servanda

Pacta sunt servanda – Verträge sind einzuhalten. Der Grundsatz des römischen Rechts gilt auch im Profifußball, wo Befindlichkeiten und Leistungskurven oftmals parallel und rasant verlaufen. Motto: Läuft der Ball nicht, läuft es auch abseits des Rasens nicht. Die bisweilen kritisierten Drei-Jahres-Verträge der Wacker-Routiniers Andreas Hölzl, Jürgen Säumel und Pascal Grünwald aus dem Jahr 2014 hatte noch Florian Klausner zu verantworten, der nach seinem Blitzaufstieg vom Co-Trainer zum Sportdirektor sichtlich überfordert war. Das Kalkül: mit Routiniers eine Hierarchie schaffen. Das Projekt Wiederaufstieg scheiterte, so manche Personalentscheidung der jüngeren Vergangenheit (Ex-Trainer Maurizio Jacobacci, Claudio Holenstein etc.) bleibt ebenso ein Rätsel. Fehler wie diese schränken die Handlungsfähigkeit des Vereins ein. Selbst ablösefrei heißt nicht gratis, Wohnung und Gehalt sind trotzdem zu berappen. Und Fehler wie diese kann sich der FC Wacker nicht viele leisten, das Geld fehlt für sinnvolle Investitionen.