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Ausgabe: 10. Mai 2017

Georg Fraisl

Der letzte Kick: Tabellen-Stand

Ein Pünktchen trennt die beiden Tiroler Klubs in der Erste-Liga-Tabelle. Und man muss sich schon an den vergangenen Sommer erinnern, als es so gut wie niemand für möglich gehalten hat, dass der Aufsteiger aus Wattens nach 33 Runden dem großen „Bruder“ aus Innsbruck derart sakrisch im G’nack hockt.

Das ist fraglos der überraschenden Schwäche der Schwarzgrünen, mehr aber noch der Stärke der „Kristall Buam“ geschuldet.
Dieser speziellen Tabellen-Situation sei es gedankt, dass es so auch in den letzten drei Runden einen Tiroler Spannungsmoment gibt. Denn eines ist allen klar: Wattens vor Wacker am Ende der Saison – das ginge in der Swarovski-Metropole allen besser runter als Öl. Und wäre auch für die kommende Saison ein nicht unbedeutendes Indiz.

Denn warum sollte sich die abgesicherte Werkself Wattens in einer Liga, in der sonst fast alle finanziell am Stock gehen, nicht am Kampf um die zweieinhalb Aufstiegsplätze beteiligen? Mit einer derart gewachsenen Mannschaft, mit einem Stefan Rakowitz (Wr. Neustadt) anstelle von Christian Gebauer, mit der einen oder anderen Verstärkung. Als ... ja eben: vielleicht sogar als Nummer eins von Tirol.