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Ausgabe: 14. Mai 2017

Wolfgang Müller

Späte Siege sind die schönsten

Den vierten Platz verteidigt und weiter einen Punkt vor Wattens – der FC Wacker bleibt im Saisonfinale auf Kurs.

Innsbruck – In der 94. Minute stand Flo Jamni­g goldrichtig und staubt­e zum umjubelten 2:1-Heimsieg des FC Wacker gegen BW Linz ab. „Das hat nach den beiden unglücklichen Niederlagen gegen Lustenau und den LASK richtig gut getan“, freute sich der 26-Jährige über seinen dritten Saisontreffer, der den siebten Heimsieg sicherte: „War auch verdient, weil wir in der zweiten Halbzeit giftiger und gefährlicher waren.“ Jamnigs Tor war auch deshalb wichtig, weil sonst die Wattener zwei Runden vor Schluss die Schwarzgrünen überflügelt hätten. „Wäre schon ganz gut für das gesamte Umfeld, wenn wir vor Wattens bleiben“, hat Wackers Flügelflitzer nach einer auch für ihn kuriosen Saison mit Tiefschlägen im Herbst und dem positiven Frühjahr den vierten Platz fest im Visier.

Seit drei Jahren kickt Jamnig, dessen Vertrag bis Sommer 2018 (plus Option) läuft, im schwarzgrünen Dress, im vierten soll dann der große Traum des Miemingers wahr werden: „Ich will mit dem FC Wacker aufsteigen und dann in der Bundesliga spielen. Das ist das große Ziel und das müssen wir im nächsten Jahr einfach schaffen.“

Garant für den Lauf des FC Wacker ist Patrik Eler. Der Torjäger explodiert 2017 förmlich, erzielte 16 der 24 Wacker-Tore im Frühjahr. Egal, ob mit dem rechten oder dem linken Fuß, mit dem Kopf, per Elfmeter oder mit einem seiner gefürchteten Freistöße – der 25-Jährige trifft nach Belieben. Nur gut, dass der Slowene bis 2019 plus vereinsseitiger Option in Innsbruck unter Vertrag steht. Heißt im Klartext – wenn Eler wechselt, muss beim FC Wacker die Kassa richtig klingeln.