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Ausgabe: 17. Mai 2017

Georg Fraisl

Wacker zieht Optionen nicht

Fast zwei Jahre ist es her, dieses Zitterspiel gegen Horn. Um alles oder nichts – auch wenn das im Nachhinein ja bestritten wurde. Aber wie hätte Wacker Innsbruck mit seinem derart morschen Finanz-Gebälk einen Abstiegs in die Regionalliga überleben sollen? Das wäre damals wie heute unmöglich.

3:0 siegte Schwarzgrün dann. Alex Hauser, Florian Jamnig und Alexander Gründler schossen die Tore, retteten den Traditionsverein somit vor dem Aus.
Und 14.000 jubelten im Tivolistadion. Ja, wirklich 14.000 – das ist heute noch eine beeindruckende Zahl. Selbst wenn an diesem Abend der Eintritt gratis war.

Gut, dass das Tivoli-Match an diesem Freitag gegen Horn kein Entscheidungsspiel für Wacker ist. Denn wir wären uns nicht sicher, ob erneut so viele Menschen zur Unterstützung ins Stadion kommen würden. Die Luft scheint draußen, die Aussicht auf ein viertes Jahr in der zweithöchsten Spielklasse ist eben ein echter Stimmungs-Killer.

Aber das soll wieder anders werden. General Ali Hörtnagl bastelt an einer Aufstiegsmannschaft. Die Optionen für Christoph Kobleder, Sebastian Siller und Michael Schimpelsberger wurden am Stichtag (15. Mai) vorerst einmal nicht gezogen.