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Ausgabe: 18. Mai 2017

Alex Gruber

Irritierende Töne

Es ist im Profifußball legitim, die gut dotierten Verträge von Routiniers (Grünwald, Hölzl, Säumel, Pichlmann) nicht mehr zu verlängern. Ebenso, dass vereinsseitige Optionen auf Spieler (Siller, Kobleder, Schimpelsberger) nicht gezogen werden. Zumal die Erwartungen in dieser Saison in Summe nicht erfüllt wurden und der Rotstift aufs Gemüt drückt. Die Art und Weise, wie die Gespräche beim FC Wacker Innsbruck rund um General Manager Alfred Hörtnagl zu laufen scheinen, lässt gegenwärtig aber Zweifel gedeihen. Dabei muss der Nährboden einer erfolgreichen Zukunft auch auf Vertrauen und einem Agieren auf Augenhöhe beruhen. Vieles riecht hier nach einem Diktat. Mit Kapitän Alex Hauser weicht ein schwarzgrünes Herz. Und Hörtnagl muss – am Transfermarkt – nicht nur Klasse, sondern auch Charakter finden.