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Ausgabe: 04. August 2017

Georg Fraisl

Der erste Sieg muss her: „Das trauen wir uns zu!“

Stolze 25 Schüsse feuerten die schwarzgrünen Stürmer am vergangenen Freitag im Tivolistadion aufs Tor von Kapfenberg ab – getroffen hat keiner! Das soll heute beim Sensationsaufsteiger Hartberg anders sein: Denn die Innsbrucker brauchen nach zwei Unentschieden zum Auftakt endlich einen Sieg.

1:1 bei Blau-Weiß Linz: Gut, aber ...

0:0 am Tivoli gegen Kapfenberg. Die Leistung war erneut gut, die Ausbeute gar nicht.

Und so steht der unbesiegte Wacker nach 180 Meisterschaftsminuten fast wie ein begossener Pudel da: Nur zwei statt der sechs möglichen Punkte.
„Das ist ärgerlich“, nickt Stefan Rakowitz, „aber wir sind mental so stark, da sollte das in Hartberg kein Problem sein.“

Der Sensationsaufsteiger freilich wetzt die Messer. Nach den Erfolgen über Wattens (1:0) und FAC (3:1) soll auch der Tiroler Traditionsklub fallen. Von dieser Euphorie in der Steiermark muss man Rakowitz nix erzählten, der hat selbst vier Jahr (2008 bis 12) dort gespielt.

Treffen – das wird das banale Rezept gegen den Liga-Neuling sein. Und natürlich hat Trainer Karl Daxbacher unter der Woche versucht, das Visier seiner Schützlinge zu schärfen: „Man macht immer Abschluss-Übungen. Aber ein Patentrezept gibt’s da halt nicht.“

Nichtsdestotrotz fuhr der schwarzgrüne Bus (mit dem fitten Freitag) gestern mit einem klaren Ziel in die Steiermark: „Wir trauen uns schon zu, dass wir diese drei Punkte holen. Das können wir“, sagt der Wacker-Coach, der in der Hartberger Euphorie auch eine kleine Chance wittert: „Da sollten sich Räume für uns ergeben.“