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Ausgabe: 08. August 2017

Georg Fraisl

Heute wird euch der Himmel nicht helfen

Wacker Innsbruck steht beim heutigen Heimspiel gegen Austria Lustenau schon ziemlich unter Druck: Nach Grusel-Halbzeit von Hartberg brauchts den ersten Dreier

Im Außerfern und im Oberland sind gegen Abend erste gewittrige Schauer möglich, sonst sollte es trocken bleiben.

Das sind keine gute Prognosen für Wacker Innsbruck. Auf Hilfe von oben können die Schwarzgrünen heute nicht hoffen. Es wird ihnen wahrscheinlich kein Gewitter aus der Patsche helfen, sie müssen sich den Erfolg selbst erarbeiten.

Und die Betonung liegt schon fast auf „müssen“. Denn auch wenn die Grusel-Halbzeit von Hartberg (0:2 zurück, Rot für Baumgartner) buchstäblich weggespült worden ist, bleibt die bisherige Ausbeute (2 Punkte) bescheiden. Der erste Dreier würde die Nerven ordentlich beruhigen.

„Ich will das nicht so hochschaukeln, dass es einem Entscheidungsspiel gleichkommt. Die Mannschaft hat sich schon in Hartberg zu viel Druck gemacht – und war dann irgendwie gehemmt“, sagt Trainer Karl Daxbacher, „wir sollten zu einer gewissen Lockerheit finden.“

Da nickt sein Torhüter Christopher Knett, der die Probleme in den 45 Un-Minuten von Hartberg nicht an den Eckbällen festmachen will: „Die ganze Halbzeit war einfach zum Vergessen. Mit Verkrampftheit wird das nichts, fürs Erfolgserlebnis braucht’s Leichtigkeit.“

Das abgesagte Match von Hartberg wird am Montag, den 21. August, um 18.30 Uhr nachgetragen.