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Ausgabe: 11. August 2017

Gernot Gsellmann

Die andere und die falsche Seite

„Es waren ja keine 20 Spiele“ – die er auf dem Grün stand, seinem Ex-Verein gegenüberstand. Trotzdem: Mit Salzburg, Austria Wien und Pasching prallte Pascal Grünwald des Öfteren auf Schwarz-Grün. „Also ist es nichts Neues für mich.“
Doch auch für einen 34-Jährigen etwas Besonderes.

Wenn Grünwald heute mit seinem Neo-Klub Wattens auf Wacker trifft. Jenen Verein, der seinen Vertrag im Sommer auslaufen ließ. „Ich fühl mich bei der WSG sehr wohl. Es ist alles so eingetreten, wie wir es besprochen haben. Ein Klub mit Handschlag-Qualität.“ Ein Seitenhieb Richtung Innsbruck.
Geht es heute seine normalen Wege, wird „Passi“ auf der Bank Platz nehmen, kann seine alte Liebe nicht selbst aktiv „therapieren“. Doch als Zusatz-Motivator könnte der Backup von Stamm-Keeper Ferdl Oswald eine unberechenbare Komponente werden. „Wir wollen gefährlich bleiben, so wie im vergangenen Jahr.“ Als er drei Pleiten auf der anderen Seite schlucken musste.

Apropos: Felix Kozubek wechselte von „unten“ nach Innsbruck. Ohne Stollenschuhe und Dress, mit Kuli und Laptop. Der Presse-Chef wird seinen Text nach Abpfiff wahrscheinlich zweimal lesen müssen, um ja nicht für die „falsche“ Seite getitelt zu haben ...