Impressum

Ausgabe: 29. September 2017

Gernot Gsellmann

Auswärtsschwäche muss behoben werden

Der Schwächste (Heim-Tabelle/10.) gegen den Schwachen (Auswärts/7.) – trotzdem: Es ist ein Schlagerspiel! Denn sowohl Austria Lustenau als auch Wacker Innsbruck zählen zu den Attraktionen der Erste-Liga. Wobei die Schwarz-Grünen personell am Zahnfleisch im Reichshofstadion aufkreuzen werden ...

Freitag, Harrer, Schimpelsberger und Wedl werden länger auf der Verletztenliste stehen (zumindest vier Wochen), Pichler (krank) gesellte sich wie Yilmaz (Adduktoren-Einriss/out bis Winter) diese Woche hinzu, auch die Kaderspieler Gallé, Riegler und Pribanovic können die Reise ins Ländle nicht mitmachen. Karl Daxbacher bleiben fürs Westderby 14 Spieler – daher wird er von den Amateuren Matthäus Taferner und Murat Satin mitnehmen. „Lustenau ist etwas unberechenbar. Durch ihre Leistungen, durch den Trainerwechsel.“ Auch zu Hause: Die Vorarlberger konnten in den eigenen vier Wänden erst vier Punkte holen – aber Wacker in fremden auch erst fünf! „Aber wir müssen beginnen, auswärts zu punkten.“ Ansonsten wird es für Schwarz-Grün schwer, sich in der Spitzengruppe zu halten. „Wir müssen so lange wie möglich Lustenau in Schach halten“, hofft Lustenau-Experte (vier Jahre) und Wacker-Keeper Christopher Knett, „weil die Fans dort schnell ungeduldig werden können.“

Auf Probetraining

Um die Personal-Enge zu beheben, werden die Innsbrucker mit hoher Wahrscheinlichkeit Dimitry Imbongo Boele verpflichten – die definitive Entscheidung fällt am Dienstag nach dem Test gegen eine Mittelgebirgs-Auswahl. „Ich will bei Wacker spielen“, hofft der arbeitslose Offensivmann auf ein Engagement. Der 27-Jährige hielt sich zuletzt in Paris beim Zweitligisten Red Star fit. Auch „Daxi“ legt sich fest: „Auch ich will ihn.“